Vera Bender lässt den Frauentreff wieder aufleben. Foto: Bender

Die regelmäßige Reihe beginnt am Samstag, 8. Februar, mit einem Referat von Vikar Naser.

Eigentlich hätte man im Januar zehnjähriges Bestehen feiern können. Denn just am 14. Januar 2015 startete der „Burladinger Frauentreff“ an der Evangelischen Kirchengemeinde Burladingen.

 

Damals lud Vera Bender, die dieses Format aus der Taufe gehoben hat, noch zweimal im Monat zu einem Abend der Begegnung ein.

Auf dem Programm standen beispielsweise der interessante Bericht von Ruhestandspfarrer Alfons Günder aus seiner Missionszeit in Afrika. Am Nikolaustag kam Willy Gastel als Bischof zu Besuch es gab Referate über Fasnetsbräuche und „Wundermedizin“. Auch kleine Ausflüge waren irgendwann der Renner. So ging zur zur Ringinger Marienkapelle, ins Peitschenmuseum und zu einem Imker, zu Albgold und Trigema.

Für Frauen aus der Ukraine geöffnet

Es war eine sehr schöne Zeit“, erinnert sich Kirchengemeinderatsvorsitzende Vera Bender gerne zurück. Während der Corona-Pandemie kam alles ins Stocken. Ein Krimi-Dinner auf Abstand war eines der Highlights aus dieser Zeit. Als der Krieg in der Ukraine ausbrach, öffnete man das Format für die ukrainischen Frauen.

Nun soll der „Burladinger Frauentreff“ wieder eine regelmäßige Fortsetzung finden. Einmal im Monat an einem Samstagmorgen und verbunden mit einem kleinen Frühstück.

Die regelmäßige Reihe beginnt am Samstag, 8. Februar, mit dem Thema „Werte in der Demokratie. Was treibt uns an?“ Als Referent kommt Vikar Christoph Naser aus Tübingen. „Schließlich ist auch ein Kirchengemeinderat ein demokratisch gewähltes Gremium, in dem monatlich demokratische Beschlüsse gefasst werden“, erläutert Kirchengemeinderatsvorsitzende Vera Bender.

Eine Anmeldung ist generell nicht erforderlich. Kommen darf jeder. „Ausdrücklich auch Männer“, schmunzelt Vera Bender, denn in der Vergangenheit haben die sich auch immer wieder für die Themen interessiert.

Trotzdem bleibt es bei dem Namen Frauentreff, weil dieser eben schon seit zehn Jahren besteht. Normalerweise beginnen die Treffen um 9 Uhr, aber diesmal fängt man durch den vollen Terminkalender des Referenten schon um 8.30 Uhr an.

Die nächsten Termine kann man sich auch schon vormerken: Am 1. März heißt es „Luft holen! Sieben Wochen ohne Panik“ und greift damit schon mal das evangelische Fastenmotto auf.

Und am 12. April erfährt man mehr über Osterbräuche, Dekorationsideen und Rezepte. Und am 3. Mai gibt es dann die „Rezeptbörse“. Jede und jeder darf seine Lieblingsrezepte mitbringen und austauschen.