Tauschten sich über die Entwicklung der katholischen Kirchengemeinde im Quellenland aus: die Klausurteilnehmer des frisch eingesetzten Pfarreirats und des Verwaltungsrats. Foto: Barbara Zimmermann

Bei einer Tagung steckten die Teilnehmer die Strategie der katholischen Kirchengemeinde im Quellenland mit einem Einzugsgebiet vom Bregtal bis nach Villingen ab.

Intensive Beteiligung und ein konstruktiver Austausch prägten die erste Klausurtagung des neuen Pfarreirats der katholischen Kirchengemeinde im Quellenland. Im Zentrum standen das Kennenlernen, die Auseinandersetzung mit dem Strukturmodell des Kirchenentwicklungsprozesses 2030 und die entsprechend künftige Ausrichtung der Pfarrei, heißt es in einer Mitteilung.

 

45 000 Katholiken gehören zur neuen Kirchengemeinde im Quellenland. Der Pfarreirat stammt aus den ehemaligen sechs Seelsorgeeinheiten An der Eschach, Bregtal, Maria in der Tanne, St. Georgen-Tennenbronn, Villingen sowie Zwischen Brigach und Kirnach. Die 24 ehrenamtlich tätigen Pfarreiratsmitglieder und das Verwaltungsvorstandsteam kamen im Kloster St. Trudbert im Münstertal zusammen.

Verantwortet wurde die zweitägige Klausur von Pfarrer Thomas Mitzkus und dem leitenden Referenten Tobias Hofmann.

Nach einem geistlichen Impuls stellten sich die Teilnehmer über ein Foto, ein Lieblingslied oder eine Lieblingsstelle der Bibel vor. Dieses Format diente der besseren persönlichen Verbindung und dem ersten Kennenlernen.

Über vorhandene und neue pastorale Angebote diskutiert

In den Arbeitsphasen entwickelten sich die Module Strategie und Zusammenarbeit besonders konstruktiv. Die Teilnehmer analysierten und diskutierten vorhandene und neue pastorale Angebote, gemeinsame, quellenlandweite Aktivitäten sowie die Vernetzung der vielen einzelnen Gruppierungen und Gremien. Zur Sprache kam, welche Organe, Arbeitskreise und Kommunikationswege gut funktionieren gut und wo Bedarf für Optimierung besteht. Die Gruppenaufgaben „Turmbau“, „Kaffeetreff“ und „Marathon“ dienten als kreative Zugänge, um Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken herauszufinden. Ziel ist nun, eine klare, beteiligungsorientierte Organisation zu werden, die den Bedürfnissen der Gläubigen gerecht wird.

Gemeinsame Projekte und Ressourcenbündelung sollen Synergien und Verbindung schaffen. Transparenz und Partizipation stehen im Vordergrund. Die Klausurtagung schloss in einer guten Stimmung des Aufbruchs mit der Vereinbarung, in den kommenden Wochen Teilprojekte und Entscheidungsgrundlagen weiter auszuarbeiten.