Die Umbauarbeiten rund ums Schmieheimer Schloß sind bislang weitestgehend plangemäß verlaufen. Nun hofft der Ortschaftsrat auf ein Einweihungsfest im September oder Oktober.Foto: Decoux-Kone Foto: Lahrer Zeitung

Rat: Arbeiten in Schmieheim laufen gut

Schmieheim (ae). Bei den Arbeiten am Schmieheimer Schloss ist "alles relativ" gut gelaufen", erklärte Ortsvorsteher Michael Hartmann auf der Ortschaftsratssitzung. Noch ist hier und da einiges zu erledigen, aber abends wird das Schloss bereits von der neuen Beleuchtung angestrahlt und auch die Pflasterarbeiten im Schlossgarten sind fertig. Nun hofft man auf ein Einweihungsfest Ende September/Anfang Oktober – "insofern es die Corona-Bedingungen zulassen".

Noch fehlen Bäume für die Pflanzbeete, der Rasen auf der Hauptfläche muss noch eingesät werden. Dieser Tage werden die Bepflanzungen gemacht.

Nicht alles lief ganz glatt: So gab’s eine Panne bei Bauarbeiten, bei der Steine beschädigt wurden. Dort bessert die Baufirma auf ihre Kosten aus, berichtete der Ortsvorsteher. Das neue Tor, das die Schlosser gesetzt haben, schließt nicht ganz, ein Meter bleibt frei. Die Lücke wird nun zum "barrierefreien Zugang" umfunktioniert, wie er erklärte. Die Lücke liege nicht daran, dass die Schlosser zu heiß geschweißt hätten, sondern an dem Umstand, dass vor längerer Zeit ein Pfosten versetzt wurde.

Wie der Schloss-Vorplatz für den motorisierten Verkehr gesperrt werden soll, war Thema einer kurzen Diskussion. Die Räte einigten sich schließlich in einem mehrheitlichen Beschluss auf große Pflanzenkübel, um das aktuelle "intensive Parken" zu verhindern. Denn der Platz soll dem Aufenthalt von Besuchern und dem Abhalten von Veranstaltungen vorbehalten sein. Steinquader, die der Planer zur Absperrung vorgeschlagen hatte, würden eh genug liegen, lautete der Tenor im Ortschaftsrat. Marion Kase wollte weder Steine noch Kübel und enthielt sich der Stimme. Dass der Vorplatz überhaupt gepflastert wurde, hielt sie ohnehin für einen Schildbürgerstreich: "So werden Autofahrer zum Überfahren und Parken erst eingeladen", monierte sie.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: