Am Samstag, 23. März, findet die Frühjahrs-Kinderartikelbörse in Schömberg statt. Von 9 bis 12 Uhr kann in der Schömberger Stauseehalle eingekauft werden.
Zwischen 8000 und 8500 Artikel nehmen Anja Schmolze und Evelyn Plescher am Freitag, 22. März, zwischen 15.30 und 17.30 Uhr mit ihren Helferinnen in der Schömberger Stauseehalle an. „Schon seit drei bis vier Wochen sind wir voll“, berichtet Schmolze im Gespräch mit unserer Redaktion. Die 130 vorgesehenen Plätze für die Verkäufer sind bereits vergeben.
Der Aufbau für die Börse startet bereits am Donnerstagabend. Hier werden Kleiderstangen in die Stauseehalle gebracht und Tische aufgebaut. Die Kleiderstangen wurden in Kooperation mit den Beruflichen Schulen Schramberg speziell für die Kinderartikelbörse gefertigt, erklärt Schmolze. Dieses Jahr sollen noch mehr hergestellt werden, da der jetzige Bestand für die Menge an Artikel nicht ausreiche.
Schüler helfen den Organisatorinnen
Beim Aufbau helfen bereits seit Jahren die Schüler der neunten Klasse der Werkrealschule Schömberg. „Das ist schon ewig so“, berichtet Schmolze und erklärt, dass die Schüler für die Hilfe ein wenig Geld für die Klassenkasse und ein von ihnen ausgestelltes Zertifikat bekämen.
Schüler helfen bei Aufbau
Nachdem am Freitag die Klamotten und Kinderartikel abgegeben und in der Halle sortiert wurden, dürfen die Helfer ihren Einkauf tätigen. Das ist ein kleines Dankeschön der Organisatorinnen, um den Helfern, die hauptsächlich Eltern der Schömberger Schüler sind, etwas zurückzugeben. Das Helferteam besteht mittlerweile aus fast 70 Personen. Jeweils die Hälfte ist am Freitag und am Samstag in der Halle anzutreffen. Hinzu kommen noch die Mitglieder des Fördervereins selbst, bestehend aus insgesamt elf Personen.
Für Verpflegung ist gesorgt
Während der Börse werden alle Interessierten und Käufer mit Kaffe, Kuchen und Brezeln im „kleinen Börsenkaffee“ verpflegt. Die Einnahmen des Verkaufs gehen an den Förderverein.
Die Börse selbst wurde vor ungefähr vier Jahren neu organisiert. Damals übernahmen Schmolze und Plescher die Leitung und stellten auf die App basarlino um. Dies war auch den Corona-Verordnungen geschuldet. Die „Coronabörse“, wie sie Schmolze nennt, war die erste gemeinsame Börse von ihr und Plescher.
Onlinesystem hilft bei Organisation
Mittlerweile wird basarlino immer noch genutzt und Schmolze erklärt, dass sich dadurch der Kauf- und Verkaufsprozess deutlich vereinfacht habe. Die Artikel seien klar zuzuordnen und könnten beim Bezahlen einfach abgescannt werden.
Die Nachfrage nach der Kinderartikelbörse steige, berichtet Schmolze, das liege auch daran, dass Kinderkleider einfach schneller verbraucht seien. „So schnell, wie die Kinder wachsen, braucht man ständig neue Klamotten“, berichtet die zweite Vorsitzende des Vereins und das gehe irgendwann auch aufs Geld. Im Schnitt werden zwischen 40 und 50 Prozent der Kinderartikel an der Börse verkauft. Die Organisatorinnen hoffen darauf, dass sich das weiterhin steigert.
Ein Teil der Erlöse kommt dem Verein zugute
Am Samstagnachmittag zwischen 15 und 16 Uhr können die Verkäufer dann ihren Erlös und die nicht verkauften Artikel wieder abholen. Von dem Erlös gehen 10 Prozent sowie eine kleine Startgebühr von sieben Euro an den Verein. Dieser finanziert durch die Einnahmen Klassenfahrten und Schulandheime, genauso wie Fußballtore oder auch Sitzbänke in den Pausenhöfen.