Nieselregen kann in Donaueschingen die gute Laune nicht verderben. Der Fastnachtsumzug ist fest in Kinderhand.
Am Startpunkt hatten sich zahlreiche Kindergartenkinder und Schüler in kreativen, farbenfrohen und teils ausgefallenen Kostümen versammelt, um gemeinsam durch die Straßen zu ziehen.
Bunte Regenschirme und wetterfeste Jacken gehörten in diesem Jahr ebenso selbstverständlich dazu wie Glitzer, fantasievolle Schminke und originelle Hüte.
Pünktlich setzte sich der närrische Kinderzug in Bewegung. Angeführt wurde der Umzug von der Narrenzunft Frohsinn, die es sich trotz des unbeständigen Wetters nicht nehmen ließ, mit dabei zu sein. Schließlich gilt beim Frohsinn das Motto: „Ob es renglet oder schneit“ – und genau das bewahrheitete sich an diesem Tag einmal mehr.
Ausgelassene Stimmung
Doch weder Regen noch grauer Himmel konnten die ausgelassene Stimmung der Jungnarren trüben. Auch die Zuschauer am Straßenrand trotzten tapfer dem Wetter. Eltern, Großeltern und zahlreiche Umzugsbesucher spendeten kräftigen Applaus, während immer wieder laute „Narro“-Rufe durch die Straßen hallten und für echte Fasnetsatmosphäre sorgten.
Kurzzeitig stand sogar der Vorschlag im Raum, den traditionellen Umzugsstopp am Hanselbrunnenplatz auszulassen und direkt bis zur Villa Dolly durchzumarschieren, um die Regendusche für die Kinder möglichst kurz zu halten. Doch das Wetter zeigte sich gnädig – der Regen ließ wenig später nach – und so wurde der Halt am Hanselbrunnenplatz doch eingelegt.
Jede einzelne Gruppe vorgestellt
Hier bot sich ein prächtiges Bild: Jede einzelne Gruppe wurde vom neuen Zeremonienmeister Markus Dörle persönlich begrüßt und vorgestellt. Im Anschluss zog der bunte Tross weiter bis zur Schützenbrücke. Dort wartete zum krönenden Abschluss eine süße Belohnung auf alle Umzugsteilnehmer – ein gelungener Abschluss für einen närrischen Nachmittag, der eindrucksvoll zeigte: Echte Fasnetsfreude und begeisterte Narren kennen kein schlechtes Wetter.