Die Gemeinde Schömberg fragte Eltern, ob sie weitere Betreuungsmodelle in Kindertagesstätten wollen. Die Eltern scheinen aber zufrieden zu sein. So geht es bei der Betreuung weiter.
Was wünschen sich die Eltern bei der Betreuung ihrer Kinder? Die Gemeinde Schömberg fragte bei den Müttern und Vätern nach, welche weiteren Betreuungsmodelle sie sich wünschen.
Es gibt 252 Familien in Schömberg, deren Kinder in Kindertageseinrichtungen betreut werden. In der Umfrage antworteten 71 Familien. Das entspricht einer Rücklaufquote von rund 28,2 Prozent, teilt die Gemeindeverwaltung mit.
Nur wenig Eltern nehmen an der Umfrage teil
Von diesen 71 Familien sind 50 mit den Betreuungsmodellen zufrieden. Damit liegt die Zufriedenheitsquote bei rund 70,4 Prozent. Elf Familien wünschen sich eine Ergänzung der bisherigen Betreuungsmodelle. Das sind etwa 15,5 Prozent der Rückmeldungen. Zehn Familien wollen ein Betreuungsmodell, das an bestimmten Tagen über die 32,5 Stunden hinaus flexibel ergänzt werden kann. Das sind rund 14,1 Prozent aller eingegangen Rückläufer.
Die Gemeindeverwaltung geht davon aus, dass Familien ohne Rückmeldung mit den aktuellen Betreuungsmodellen zufrieden sind. So scheinen die Eltern insgesamt mit dem Angebot einverstanden zu sein. Würden weitere Betreuungsmodelle berücksichtigt, müsste die Gemeinde die Gebühren neu kalkulieren. Dadurch bestünde die Gefahr, dass die Gebühren in allen Bereichen noch einmal steigen.
Enttäuschung im Gemeinderat
Diese Mehrkosten müssten alle Familien tragen. Die für eine Neukalkulation entstehenden Kosten stünden in keinem Verhältnis zu dem geringen Interesse nach weiteren Betreuungsmodellen. Der Schömberger Gemeinderat beschloss in seiner jüngsten Sitzung, das Prüfen von drei weiteren Betreuungsmodellen erst im Rahmen der Nachkalkulation weiterzuverfolgen. Im Gremium war die Enttäuschung über die geringe Rücklaufquote bei der Umfrage spürbar. So sagte etwa Katja Rathfelder (MUZ), dass die Umfrage viel Arbeit gemacht habe: „Die Gemeinde ist willig.“