Glück im Unglück: Nach der Infektion einer Erzieherin in der Schwanner Kita Kunterbunt blieben weitere Testungen von Kindern und Personal negativ. Foto: Archiv/Jänsch

Infektion breitet sich in Kita in Schwann nicht weiter aus. Notbetreuung soll bald weiterlaufen. 

Nachdem eine Erzieherin der Schwanner Kindertagesstätte "Kunterbunt" in der vergangenen Woche positiv auf das Coronavirus getestet worden war, konnten keine weiteren Infizierten festgestellt werden. Bald soll die Notbetreuung wieder laufen.

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Straubenhardt-Schwann - Zum Ende der Woche soll die Notbetreuung in der Schwanner Kita "Kunterbunt" wieder weitestgehend normal laufen. Das erklärte Straubenhardts Bürgermeister Helge Viehweg auf Anfrage des Schwarzwälder Boten. Demnach sei die Notbetreuung der Krippe (für Kinder im Alter von einem bis drei Jahren) überhaupt nicht von der Infektion beeinträchtigt gewesen, die Notbetreuung habe dort weiterhin normal stattgefunden.

Sechs Kinder sowie eine Betreuungskraft des Horts (für Grundschüler) seien nach Angaben des Bürgermeisters von Freitag bis Sonntag in Quarantäne gewesen, seit Montag sei auch diese Einrichtung wieder für Kinder der Notbetreuung geöffnet.

Geschlossen seien nun noch zwei Kindergartengruppen (für Drei- bis Sechsjährige). Auch diese sollen am Freitag wieder für die Notbetreuung geöffnet werden. Von dieser Schließung seien nach Angaben des Rathauschefs 18 Kinder und fünf Betreuungskräfte betroffen. Wie Bürgermeister Viehweg weiter erklärte, seien bislang alle weiteren Testungen, die nach der Infektion der Erzieherin durchgeführt worden seien, negativ gewesen. Zudem gebe es keine weiteren Personen, die Symptome zeigten.

Ende der vergangenen Woche hatte die Gemeindeverwaltung in einer Pressemitteilung kundgetan, dass eine Erzieherin der Schwanner Kita "Kunterbunt" positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Nach ersten Einschätzungen der Verwaltung hätte die Infektion Auswirkung auf eine Kindergartengruppe sowie eine Hortgruppe haben können, weshalb 24 Kinder und sechs Betreuungskräfte vorerst nach Hause geschickt worden waren.

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