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Kinderporno-Verdacht in Lauchheim Laut Ermittler bestellt Pfarrer strafbares Material

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Derzeit wertet die Polizei die beschlagnahmten Bilder vom Computer des Geistlichen aus Lauchheim aus. Foto: dpa

Ermittler haben bei dem suspendierten Pfarrer aus Lauchheim wohl eine Liste gefunden, aus der hervorgehen soll, dass der Geistliche pornografische Fotos von Kindern geordert haben soll.

Lauchheim - Der suspendierte Pfarrer aus Lauchheim (Ostalbkreis) hat nach ersten Erkenntnissen der Ermittler strafbare kinderpornografische Bilder bestellt. „Aus einer uns vorliegenden Bestellliste geht hervor, dass die Bilder verbotene Kinderpornografie darstellen“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Ellwangen am Mittwoch. Derzeit werte die Polizei die beschlagnahmten Bilder vom Computer des Geistlichen aus. „Dann wird geprüft werden, ob die Bestellungen von der Liste tatsächlich mit dem aufgefundenen Material übereinstimmen“, sagte der Sprecher weiter. Der SWR hatte zuerst über die Entwicklungen berichtet.

Die Diözese Rottenburg-Stuttgart setzte unterdessen einen Moderator ein. „Er soll die Krisensituation zusammen mit Gemeinde und Diözese aufarbeiten“, sagte eine Sprecherin. Eine erste Sitzung habe am Dienstag stattgefunden. Zum Inhalt wollte sie sich aber nicht äußern. Nur so viel: „Wir sind bisher von einem Verdacht ausgegangen und wollten erst einmal abwarten.“ Von dem Bericht, der Pfarrer habe strafbares Material besessen, zeigte sie sich betroffen.

Vergangene Woche hatte die Polizei die Wohnung des Pfarrers durchsucht und Beweismittel sichergestellt. Bischof Gebhard Fürst hatte ihn daraufhin suspendiert. Der Pfarrer war in das Visier der Ermittler geraten, weil sein Name nach Angaben der Staatsanwaltschaft auf einer Liste des Bundeskriminalamtes auftauchte. Mit auf der Liste stand auch der Name des SPD-Politikers Sebastian Edathy.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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