Gehen die Lichter im Zimmerner Kindergarten Immanuel (die Krippe ist nicht betroffen) bereits Ende des laufenden Kindergartenjahres aus oder erst ein Jahr später? Foto: Weisser

Mit einer so nicht unbedingt erwarteten Nachricht eröffnete Bürgermeisterin Carmen Merz die Sitzung des Gemeinderats.

Beendet die Katholische Kirchengemeinde Zimmern die Trägerschaft für den Kindergarten Immanuel wegen Personalproblemen eventuell bereits Ende des laufenden Kindergartenjahres?

 

Die Gemeinde habe entsprechende Informationen bekommen, sagte Bürgermeisterin Carmen Merz in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Sie versicherte, dass alle Kinder aus Immanuel in den verschiedenen Zimmerner Einrichtungen (vorrangig im Kindergarten Zimmern-Ost und Einrichtung Lachengrund) Platz fänden. Die Eltern würden von der Trägerin, der Katholischen Kirchengemeinde, informiert.

Nichtöffentlich im Dezember

Die Rathauschefin ging im ersten Tagesordnungspunkt (Bekanntgabe nichtöffentlich gefasster Beschlüsse) auf den Kindergarten Immanuel ein. Das Gremium hatte sich in nichtöffentlicher Sitzung im Dezember gegen einen Neubau oder einen Umbau ausgesprochen.

Nichtöffentlich gefasste Gemeinderatsbeschlüsse werden in der darauffolgenden Sitzung öffentlich bekannt gegeben. So ist das übliche Prozedere.

Vorgeprescht vor zwei Wochen

Der Ratsbeschluss war jedoch bereits vor zwei Wochen von der Katholischen Kirchengemeinde mittels Pressemeldung publik gemacht worden. Die Rathausverwaltung hatte daraufhin mit einer öffentlichen Stellungnahme reagiert. Insofern war das, was die Bürgermeisterin am Dienstagabend verkündete, allseits bekannt – mit Ausnahme der Information, dass der Kindergarten Immanuel schon Ende dieses Kindergartenjahres schließen könnte.

Bisher stand eine Beendigung der Trägerschaft zum 31.August 2027 im Raum. Eine Kündigung sei auf dem Rathaus noch nicht eingegangen, informierte Carmen Merz.