Damit der Kindergartenbetrieb im neuen Gebäude in Schabenhausen am 1. Januar starten kann, müssen auf der Baustelle noch viele Arbeiten erledigt werden.
Ein Blick auf die Baustelle lässt erahnen, dass es von Seiten der Gemeinde und dem Architekturbüro „Möller, Klockow, Scherlitz PartG mbB“ durchaus ambitioniert ist, bis Januar 2026 in Schabenhausen den dann zweigruppigen Kindergarten in Betrieb zu nehmen.
Derzeit ist der Kindergartenbetrieb in die angrenzende Schlierbachhalle ausgegliedert. Zwar nimmt das rund 2,4 Millionen Euro kostende Großbauprojekt allmählich Gestalt an, doch es gibt sowohl im Altbau, als auch im Neubauteil noch viel zu tun.
Dies zeigte sich auch in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates bei den anstehenden Vergaben für weitere Gewerke. Zur Freude der Ratsmitglieder lagen dabei die Angebotssummen in fast allen Fällen um einiges unter den veranschlagten Kosten.
Handwerker brauchen Aufträge
Dies wurde als Hinweis darauf gewertet, dass die Handwerksbetriebe im Moment zumindest teilweise dringend Aufträge benötigen. „Im Moment ist auf dem Bau nichts los“, so fasste Ortsbaumeister Hartmut Stern seine Eindrücke zusammen. Gemeinderat Gerhard Rabus wertete es zudem als positiv, dass bei den Vergaben viele heimische Betriebe zu Zuge kamen.
In diesem Zusammenhang erläuterte der Ortsbaumeister, dass unter Einschaltung der Rechtsaufsicht die Gewerke auf der Grundlage einer neuen Verwaltungsvorschrift des Landes Baden-Württemberg als „einfache Vergabe“ vergeben wurden.
Um „Holzwolle und Akustikdecke“ kümmert sich die Firma Thilo Schauer aus Niedereschach. Die Estricharbeiten übernimmt mit der Firma Markus Geisler ebenfalls eine ortsansässige Firma. Die Malerarbeiten sowie die Innen- und Außenputzarbeiten führt die Firma Gerhard Feyer aus Niedereschach aus.
Zudem wurden Fliesenarbeiten, WC-Trennwände und Bodenbelagsarbeiten beauftragt.