Großes Lob haben die Heiligenzimmerner Ortschaftsräte dem Kindergarten-Team ausgesprochen. Foto: May

Familie: Bericht über katholischen Kindergarten im Ortschaftsrat Heiligenzimmern positiv aufgenommen

Auch der Kindergarten St. Patricius in Heiligenzimmern hat die Corona-Pandemie zu spüren bekommen. Das ist aus dem Bericht von Birgit Fischer im Ortschaftsrat deutlich geworden.

Rosenfeld-Heiligenzimmern. Im Januar hat Fischer die Leitung des Kindergartens von Gudrun Bisinger übernommen. Im Kindergarten sind 21 Plätze belegt (Kinder unter drei Jahren zählen doppelt) und für die Betreuung sind zwei Fachkräfte und zwei Teilzeitkräfte angestellt. Es gibt eine altersgemischte Gruppe und eine Kleingruppe. Unter dem Slogan "Kinder brauchen Bewegung" und "Kinder lernen voneinander" kommt dem Bewegungsraum große Bedeutung zu.

Die Kinder, so die Leiterin, hätten große Neugier und Motivation zum Spielen. Täglich werde im Kindergarten gesungen oder musiziert und dazu werde der Bewegungsraum zu einem Musikraum umgestaltet.

Gelobt wurde die zweite Ebene im Kindergarten, da sich so auch kleine Kinder auf Augenhöhe mit den großen austauschen könnten. Die Kinder, so Fischer weiter, seien selbstständig und auch kreativ. Dies zeige sich am Maltisch oder in der Bauecke.

Gemeinschaftlich arbeiten die Kinder laut Fischer zusammen und lernen früh, Konflikte selber zu lösen. Die Regeln von Konfuzius finden nach ihren Worten im Kindergarten Anwendung, und viel gelernt werde in der Lernwerkstatt.

Fischer: "Kinder brauchen Rituale"

"Kinder brauchen Rituale", so die Leiterin, welche seit 29 Jahren im örtlichen Kindergarten tätig ist. Die Kinder könnten sich in allen Räumen im Kindergarten frei bewegen und ihre Vesperzeit selbst bestimmen. Ihr zweiter Kernsatz lautet: "Kinder brauchen Kinder", wobei die Folgen der Corona-Pandemie im Kindergarten zu spüren sind.

Religiöse Feste werden laut Fischer im katholischen Kindergarten gefeiert und jährlich ein Gottesdienst mitgestaltet. Die Kinder halten sich viel im Garten auf, der fast jeden Tag genutzt werde.

Ein Lob der Kindergartenleitung erging an die Eltern, welche sich vielfältig einbrächten, sei es bei der Erstellung eines Schuppens im Außenbereich, beim Kauf eines Bollerwagens oder auch bei der jährlichen Altmaterialsammlung. Dank erging auch an die Rentnergruppe, welche immer wieder Arbeit im Kindergarten übernimmt.

Geplant sind laut Fischer die Erweiterung der Naturwerkstatt und die Einrichtung einer Medienwerkstatt.

Umfrage zu den Öffnungszeiten

Aus der Mitte des Ortschaftsrats wurde angeregt, dass mal wieder die Wünsche in Sachen Öffnungszeiten in einer Umfrage ermittelt werden. Ortsvorsteher Klaus May dankte sowohl der bisherigen Leiterin Gudrun Bisinger als auch Birgit Fischer für die tolle Arbeit im örtlichen Kindergarten. Zudem lobte er den guten Zustand im Gebäude und im Außenbereich.