Das neue Team: Viel Zuwachs hat das Team der Kita Gültlingen bekommen. Foto: Jacqueline Geisel

Über personelle Verstärkung kann sich das Kita-Team in Gültlingen freuen, nachdem es zwischenzeitlich etwas eng zugegangen war.

Das Team der Kita Gültlingen hat in diesem Jahr viel Zuwachs bekommen. Anfang des Jahres war es – vor allem aufgrund von Krankheit – zu personellen Engpässen in vereinzelten Gruppen gekommen. Umso größer ist die Freude bei der Stadtverwaltung als Träger, den Fachkräften der Kita, der neuen Leiterin Marina Orru‘ und wohl auch bei den Eltern, dass sich einige neue (angehende) Fachkräfte für eine Stelle in der Einrichtung entschieden haben.

 

Neue Fachkräfte mit unterschiedlichen Hintergründen

Die neuen Fachkräfte haben ganz unterschiedliche Hintergründe. So war Anja Beetz bisher als Erzieherin in einer anderen Kita im Stadtgebiet angestellt und wechselt nun für einen Tag in der Woche in den Ü3-Bereich in der Gültinger Kita. Dana Cepeu kehrte Anfang des Jahres aus der Elternzeit zurück, und für sie gab es eine passende Option zum Wiedereinstieg in der Einrichtung in Gültlingen. Nadja Graf arbeitet in Gültlingen in der Sonnenkäfer-Gruppe mit Kindern im Alter unter drei Jahren. Sie ist Familienpflegerin mit einer Zusatzqualifikation als pädagogische Fachkraft. Julia Hettich kam bereits im April von einer Kita in einer anderen Kommune nach Gültlingen. Die gelernte Erzieherin ist seither in der Bärengruppe für Kinder im Alter von über drei Jahren da. Dasselbe gilt für Erzieherin Christine Reiser.

Noch mehr Helfer samt zwei Springern

Die Liste der Neuzugänge ist aber noch deutlich länger. Anna Sattler hat sich für ihre PiA (Praxisintegrierte Ausbildung) für die Kita Gültlingen entschieden. Anne Six ist gelernte Krankenschwester und unterstützt das Team derzeit als Vertretung, um eine Lücke durch Langzeitkranke zu füllen. Sie ist mittlerweile so angetan von dem Beruf, dass sie überlegt, eine Weiterbildung in Sachen Kinderbetreuung zu absolvieren. Adriana Özten ist da schon einen Schritt weiter. Sie hat bislang in der Grundschulbetreuung gearbeitet und ist eigentlich auch „nur“ wegen eines Krankheitsfalles eingesprungen. Die neuen Aufgaben haben ihr zugesagt – und im September hat sie mit dem Direkteinstieg Kita eine entsprechende Ausbildung begonnen.

Zusätzliche Unterstützung erhält das Gültlinger Team von zwei Springern. Tabea Braun ist auf Abruf spontan zur Stelle, wenn sie gebraucht wird. Das gilt auch für Michaela Lauinger, die zudem auch öfter in der Küche aushilft.

32 Mitarbeiter kümmern sich um die Kinder

Insgesamt verfügt die Kita Gültlingen über fünf Gruppen sowie eine Gruppe für die Schulkindbetreuung nach dem Unterricht (Kernzeit). 32 Mitarbeiter kümmern sich in unterschiedlichem Stellenumfang um die Jungen und Mädchen. Die Leitung der Einrichtung hat seit Kurzem Marina Orru‘ inne. Mit Marina Keck hat sie nun eine kompetente Stellvertreterin an ihrer Seite. Die 23-Jährige ist studierte Kindheitspädagogin und hat ihre Stelle in der Gültlinger Kita vor gut einem Monat angetreten. Schnell war klar: Die Voraussetzungen für die stellvertretende Leitung passen perfekt. Für Marina Keck ist es die erste Stelle nach ihrem Studium, währenddessen hat sie aber bereits Erfahrungen in Sachen Organisation bei ihrem Nebenjob in einer Anwaltskanzlei gesammelt.

Als Marina Orru‘ die Einrichtungsleitung übernahm, übernahm Marina Keck ihre Gruppe, die Mäusegruppe. Schon die Stellenanzeige habe ihr sehr gut gefallen, wie sie erzählt, und sie sei immer noch „total happy“. Die Zusammenarbeit im Team und mit Marina Orru‘ laufe wunderbar.

Marina Orru‘ freut sich über die Neuzugänge, dank derer personelle Lücken geschlossen werden konnten. Auch die neuen Auszubildenden seien ein Gewinn für Gültlingen. So stünde auch in Zukunft Fachpersonal zur Verfügung. Die Stadt Wildberg als Träger gebe sich große Mühe, attraktive Bedingungen für die Erzieher, Auszubildende und Quereinsteiger zu schaffen. Einen großen Beitrag hierzu leisten die Einrichtungsleitungen, weiß Abteilungsleiterin Tabea Cramme.

Alle würden einen guten Ruf in der Branche genießen, ebenso wie die von den einzelnen Teams ausgearbeiteten Konzeptionen der Kitas im Stadtgebiet. Diese hätten auch anderen Einrichtungen in jüngster Zeit mehrere neue Mitarbeiter beschert. Mit einer Kombination aus städtischer und kirchlicher Trägerschaft sowie der guten Zusammenarbeit mit den Tagespflegeeltern stehe Wildberg in Sachen Kinderbetreuung aktuell sehr gut da.