Bei der Kindergartenbaumaßnahme in Locherhof laufen die Außenarbeiten auf Hochtouren. Die Spielgeräte sind bis auf den Sandkasten alle schon aufgebaut. Foto: Herzog

Die Kindergarten-Baumaßnahme in Locherhof startet in den Schlussspurt.

Während im Gebäudeinnern nur noch Bodenbeläge und Möbel eingebaut werden müssen, laufen die Arbeiten im Außenbereich des Kindergartens auf Hochtouren.

 

Mit der Beauftragung der Lieferung und Montage von Möbeln vergab der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung die letzten beiden Gewerke für den Umbau und die Erweiterung des ehemaligen Schulgebäudes Locherhof in den neuen Kindergarten Eschbronn.

Wie Bürgermeister Franz Moser bekannt gab, liegen die Arbeiten im Zeitplan. Zwar habe die nasskalte Witterung Mitte des Monats zu Veränderungen im Bauablauf im Innern des Gebäudes geführt. So seien die Elektro- und Bodenbelagsarbeiten getauscht worden.

Im Außenbereich arbeite die Firma Schäfer aus Schönbronn auf Hochtouren. „Bis auf den Sandkasten sind alle größeren Spielgeräte bereits montiert und auch die Pflasterarbeiten sind schon weit fortgeschritten“, schilderte der Bürgermeister.

Im Leistungsverzeichnis der beiden letzten Gewerke seien Ausrüstungsgegenstände wie Feuerlöscher, Schließanlage, Küchen- und Büroausstattung sowie Beschilderung nicht enthalten. Bei den Einbaumöbeln seien sieben Firmen zur Angebotsabgabe aufgefordert worden, vier seien der Bitte nachgekommen. Mit 37.900 Euro habe die Schreinerei Emminger aus Deißlingen das günstigste Angebot unterbreitet, informierte Moser.

Für die Lieferung von Möbeln seien von fünf angeschriebenen Unternehmen drei Angebote eingegangen. Davon habe ein Nebenangebot nicht bewertet werden können. Da die Möbel aus einer Serienproduktion stammen, müssten Qualitätsunterschiede beachtet werden. „Aus diesem Grund haben wir die Bieter aufgefordert, eine Bemusterung in der Mühlbachhalle vorzunehmen“, erläuterte der Rathauschef. Zur Beurteilung seien Anfang Mai Mitglieder des Gemeinderats, der Verwaltung und des Architekturbüros eingeladen worden. Das Unternehmen Habermaass aus Bad Rodach war mit einer Angebotssumme von 134300 Euro um rund 4000 Euro teurer als ein anderes. Unter Berücksichtigung von qualitativen Anforderungen empfahl die Verwaltung dennoch, der Firma Habermaass den Auftrag zu erteilen, so Moser. Trotz Nachträgen könne der Kostenrahmen der Maßnahme von 4,5 Millionen Euro eingehalten werden. Davon seien bislang 2,8 Millionen Euro ausbezahlt worden.

„Die Möbel haben eine Lieferzeit von circa sechs Wochen. Wenn sie bis Ende Juni kommen, bleibt bis zum Einzug Anfang September genügend Zeit zum Einbau“, blieb der Bürgermeister zuversichtlich. Das Ratsgremium folgte dem Vorschlag der Verwaltung und beauftragte die Firmen Emminger und Habermaass.