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Kinderbote Kinder bekommen ihre eigene Zeitung

Hans-Peter Schreijäg (links) und Martin Wagner, Chefredakteure des Schwarzwälder Boten, zeigen den Vorabdruck der neuen Kinderzeitung. Foto: Zeger

Oberndorf - Es ist erst wenige Wochen her. Maria Mutschler, Leserin unserer Zeitung, hat uns Anfang Februar eine E-Mail geschrieben. Mit einem besonderen Anliegen. Sie wende sich als Mutter von drei Jungs im Alter von acht Jahren an uns, schreibt Maria Mutschler. "Das Interesse meiner Jungs an der Tageszeitung ist sehr groß", erklärt uns die Leserin. Die Inhalte vieler Berichte indes seien natürlich für Kinder in diesem Alter nicht zu verstehen. Maria Mutschler regt deshalb an, "eine Kinderzeitung anzubieten".

Was die Leserin nicht wissen kann: Zu diesem Zeitpunkt wird beim Schwarzwälder Boten bereits mit Hochdruck an einer Kinderzeitung gearbeitet. "Schwarzwälder Kinderbote" wird sie heißen. Am 15. März erscheint der Kinderbote erstmals.

Damit kommen wir der Anregung von Maria Mutsch­ler schneller nach, als die Leserin gedacht haben wird. Und die Macher des Kinderboten hoffen, dass viele Väter und Mütter und vor allem deren Söhne und Töchter sich für unsere Kinderzeitung begeistern können.

Kinderbuchautor präsentiert Lese-Tipps

Die Erwartungshaltung ist dabei nicht nur beim Team des Kinderboten hoch. Die Medienbranche insgesamt verfolgt die Kinderzeitung aus dem Schwarzwald mit hoher Aufmerksamkeit. Viel nämlich ist bei den Zeitungsverlagen in den vergangenen Jahren von neuen Medien, digitalen Kanälen und Netzinhalten die Rede. Innovationen bei den gedruckten Produkten sind seltener. Und noch seltener Projekte, um die jüngsten Leser für Zeitungen zu gewinnen.

"Die Lust am Lesen kann nicht früh genug geweckt werden", sagen Hans-Peter Schreijäg und Martin Wagner, die Chefredakteure des Schwarzwälder Boten: "Der Kinderbote kann für unsere jüngsten Leser ein Schlüssel zum Verständnis unserer und ihrer Welt sein." Die Zeitung leiste zudem einen Beitrag zur Leseförderung. "Unser Kinderbote kann so etwas wie ein guter Freund für die jungen Leserinnen und Leser sein. Vor allem aber soll er ihnen Spaß und Freude machen", betonen die Chefredakteure.

Der Schwarzwälder Kinderbote erscheint künftig jeden Freitag und richtet sich besonders an Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren. Die Erstausgabe kommt schon am kommenden Samstag, 15. März, heraus und wird allen Abonnenten des Schwarzwälder Boten mit ihrer Tageszeitung frei Haus geliefert.

Der Kinderbote vermittelt einerseits Wissen über Zusammenhänge und aktuelle Ereignisse, bietet zum anderen aber auch Rätsel, Witze und eigene Aktionen. Einer der Autoren für den Schwarzwälder Kinderboten ist der bekannte Kinderbuchautor Manfred Mai aus Winterlingen auf der Schwäbischen Alb. "Zwar haben viele Zeitungen eine Kinderseite, aber eine ganze Zeitung für Kinder zu machen, das trauen sich nur wenige", sagt der Schriftsteller: "Der Schwarzwälder Bote traut sich. Das finde ich eine mutige Entscheidung, zumal in einer Zeit, in der die Neuen Medien auch schon im Leben der meisten Kinder eine bedeutende Rolle spielen."

Mai ist vom Fach: Der Kinderbuchautor kommt derzeit mit der Neuerscheinung "Das große Buch der Geschichten und Lieder" (cbj-Verlag) bei jungen Leserinnen und Lesern gut an. Im Ravensburger-Verlag heißen die aktuellen Titel des Geschichtenerzählers "Das verkaufte Glück", ein Roman über das Schicksal der sogenannten Schwabenkinder, und "Erzähl mal, wie es früher war". In diesem Buch fragen Lena und Alexander ihre Großeltern, wie diese aufgewachsen sind. Für den Schwarzwälder Kinderboten hat Manfred Mai eine Bücherecke eingerichtet, darin gibt er Lesetipps und vielfältige Einblicke in seine Schreibwerkstatt.

Auch bekannte Gesichter aus der Tageszeitung tauchen im neuen Kinderboten auf. Richtig geraten: Die Rede ist von Max und Lisa, dem Reporter und der Schülerin, die sich täglich im Schwarzwälder Boten über aktuelle Ereignisse, wichtige und witzige Themen unterhalten - sei es nun die Entwicklung auf der Krim, den neuesten Hollywood-Film oder die Frage, ob man Temperaturen nun in Celsius oder Fahrenheit misst. Der Schwarzwälder Bote arbeitet zudem für den Kinderboten mit der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten zusammen. Beide bringen ebenfalls ab dem 15. März ihre Kinderzeitung heraus.

Redaktionell wird der Schwarzwälder Kinderbote von Simone Heinzelmann und Till Neumann betreut. Bei den Kooperationspartnern in Stuttgart sind Nadia Köhler (Leitung) und Markus Brinkmann zuständig.

Und wie kommt man nun an den Schwarzwälder Kinderboten? Das Heft - 24 Seiten stark und auf hochwertigem Papier gedruckt - wird im Abonnement vertrieben und kostet 6,90 Euro im Monat für Abonnenten des Schwarzwälder Boten, 8,90 Euro für andere Leser. Partner aus der Wirtschaft können das Projekt fördern, indem sie die Belieferung von Schulklassen mit Heften finanzieren.
Unserer Leserin Maria Mutschler also können wir antworten, dass wir ihren Vorschlag, eine Kinderzeitung herzustellen, richtig toll finden. Wie hat die Mutter der Drillinge, deren ältere Schwester schon 14 ist, doch so treffend formuliert: "Es ist wichtig und sinnvoll, das Interesse der Kinder in jeglicher Hinsicht zu fördern."

Weitere Informationen:

www.schwarzwaelder-kinderbote.de

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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