Dirk Pehl ist der vorläufige Insolvenzverwalter der Villinger Kikripp. Foto: Schultze & Braun

Nach dem Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens bei der Villinger Kikripp äußert sich nun erstmals der vorläufige Insolvenzverwalter zum derzeitigen Stand.

Bereits am Freitag vor zwei Wochen hatte die Kikripp Betriebsgesellschaft gGmbH, das Trägerunternehmen der Villinger Kindertagesstätte Kikripp, Insolvenzantrag gestellt.

 

Der Fachanwalt für Insolvenz- und Sanierungsrecht Dirk Pehl von der deutschlandweit aktiven Kanzlei Schultze & Braun wurde vom Amtsgericht Villingen-Schwenningen zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

In dieser Rolle verschafft er sich aktuell einen Überblick über die Situation und prüft Möglichkeiten zur Sanierung der Kikripp, wie es in einer Mitteilung des Unternehmens heißt. „Unser Ziel ist, möglichst bald eine Perspektive für den Betrieb der Kindertagesstätte zu erreichen“, sagt der vorläufige Insolvenzverwalter. „Welche Optionen es dafür gibt, prüfen wir derzeit.“ Der Betrieb der Kindertagesstätte und die Betreuung der Kinder laufen derweil eigenen Angaben zufolge in vollem Umfang weiter.

Die 23 Mitarbeiter der Kikripp, aber auch die Eltern der rund 70 betreuten Kinder, wurden von der Geschäftsführung und dem vorläufigen Insolvenzverwalter bereits über die Situation und die nächsten Schritte informiert. Die Löhne und Gehälter der Mitarbeitenden sind bis Ende Juni über das sogenannte Insolvenzgeld gesichert.

Weitergehende Auskünfte – auch mit Blick auf eine erste Einschätzung des Insolvenzverwalters – sind auf Rückfrage der Redaktion bislang noch nicht möglich.