Nick Woltemade und Joshua Kimmich spielen beide nicht mehr beim VfB Stuttgart – das Vereinsmaskottchen verbindet sie dennoch. Foto: IMAGO/Sven Simon / IMAGO/Eibner

Nick Woltemade hat den VfB erst kürzlich verlassen, Joshua Kimmich bereits vor vielen Jahren. Das Maskottchen des Clubs aus Cannstatt hat es aber offenbar beiden angetan.

Nach dem 6:0- Sieg gegen die Slowakei und der erfolgreichen Qualifikation für die Fußball-WM im kommenden Jahr herrscht im Kreise der deutschen Nationalmannschaft wieder eitel Sonnenschein.

 

Auf die Siegerstraße brachte das Team von Trainer Julian Nagelsmann am Montagabend Ex-VfB-Stürmer Nick Woltemade. Nach butterweicher Flanke von Nationalmannschaftskapitän Joshua Kimmich nickte Woltemade in der 18. Minute zur Führung ein.

Kimmich und Woltemade: Beide beim VfB, aber nie gemeinsam

Nach dem Spiel offenbarten Flankengeber und Verwerter ihr gutes Verhältnis. Zunächst lobte Woltemade den DFB-Kapitän und dessen Leader-Qualitäten. Kimmich sei ein „absoluter Führungsspieler, absoluter Qualitätsspieler“, sagte Woltemade, der im Sommer vom VfB Stuttgart zu Newcastle United gewechselt war. „Ich bin jetzt noch nicht so lange dabei, aber ich bekomme nach jedem Tor, das ich für Newcastle schieße, eine Nachricht von ihm“, plauderte Woltemade aus dem Nähkästchen. Das sei „nur so ein kleines Beispiel“ dafür, dass Kimmich „ein toller Kapitän und auch ein toller Mensch“ sei.

Über den Inhalt der Nachricht gab Kimmich kurz darauf Auskunft, und offenbarte, dass das VfB-Maskottchen Fritzle dabei eine zentrale Rolle spielt. „Ich schick’ ihm immer des Fritzle vom VfB, wie das Fritzle da am Tanzen ist“, sagte der DFB-Kapitän, der mit zwölf Jahren zum VfB Stuttgart gewechselt war und nach der A-Jugend zum damaligen Drittliga-Aufsteiger RB Leipzig wechselte. Gebürtig kommt der 30-Jährige aus Rottweil.

Auf Vereinsebene trafen sich Woltemade und Kimmich bisher zwei Mal; gemeinsam standen sie bislang nur mit der Nationalmannschaft auf dem Feld. Kimmich freue sich „generell für den Nick. Er ist für uns sehr sehr wichtig, mit der Art und Weise wie er spielt. Nicht nur, weil er Tore macht“, sagte Kimmich. Über weitere Co-Produktionen der beiden im kommenden Sommer bei der Weltmeisterschaft wäre Fußball-Deutschland sicherlich hoch erfreut.