Der KGV Calw setzt seine Arbeit mit dem bewährten Team um Vorsitzenden Tobias Roller fort. Auf dem Programm 2026 stehen spannende Exkursionen.
Wieder einiges vor hat der Kreisgeschichtsverein Calw (KGV). Er steht in den nächsten zwei Jahren weiter unter der Führung des Vorsitzenden Tobias Roller und seines bewährten Vorstandsteams. Dies entschieden in der zügig abgewickelten Jahreshauptversammlung in jeweils einstimmig erfolgten Wiederwahlen im Foxy-Bräu in der Bäderstadt die rund 60 anwesenden Mitglieder.
Zu ihnen gesellten sich noch einige Geschichtsfreunde, die nach den Regularien besonders die Kurzvorträge unter dem Schlagwort „Forscher berichten“ aufmerksam verfolgten.
Viele Erkundungen im vergangenen Jahr
Im Rückblick auf das abgelaufene Jahr ging Roller in Wort und Bild auf die acht Veranstaltungen im vergangenen Vereinsjahr ein. Als Höhepunkte strich er die in Zusammenarbeit mit Kreisarchivar Kilian Spiethoff erfolgte Erkundung der historischen Besonderheiten am Tag des offenen Denkmals im September in Haiterbach und die Busfahrt mit 50 Mitgliedern zum Unesco-Biosphärengebiet Münsingen mit Besuch von Württembergs zeitweiliger Residenz Bad Urach heraus. Simmersfeld-Aichhalden, Neuweiler, Enzklösterle und Deckenpfronn waren weitere Ziele.
Auch in der digitalen Welt sei der KGV zu Hause, wo Michael Barth die Homepage (www.kgv-calw.de) auf dem Laufenden halte, vielerlei Historisches abrufbar sei und im heimatgeschichtlichen Metier agierende Veranstalter ihre Termine kostenlos einstellen lassen können.
Größter Posten ist das historische Jahrbuch
In ihrem ersten Kassenbericht seit Übernahme des Amtes vor einem Jahr zeigte Verena Mack solide Verhältnisse für den 370-Mitglieder-Verein auf. Sie präsentierte auch die Planung für 2026, wobei Einnahmen und Ausgaben um rund 13 000 Euro erwartet werden.
Die größten Brocken bildet jedes Jahr in Einnahmen und Ausgaben die Fertigung und Herausgabe des Bandes „Einst & Heute – Historisches Jahrbuch für den Landkreis Calw“, von dem die 14. Ausgabe durch den Verein in Vorbereitung ist. Das Projekt mit Erforschen, Dokumentieren und Verbreiten von Heimatgeschichte werde – wie bei der Versammlung dankbar angemerkt – durch die Sparkasse Pforzheim Calw und den Landkreis finanziell gefördert, was den erschwinglichen Kaufpreis von neun Euro ermögliche.
Entlastungen und Wahlen
Über die mit Daniel Ohlheide zusammen durchgeführte Kassenprüfung berichtete Bad Wildbads Altbürgermeister Ulrich Maier. Die Buchhaltung sei nachvollziehbar aufgebaut mit Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung analog einem Wirtschaftsbetrieb und in Ordnung. So konnten unter Maiers Regie die Kassenchefin wie auch der gesamte Vorstand entlastet werden.
Tobias Roller bleibt an der Spitze
Maier leitete souverän auch die erste Wahl des Nachmittags, bei der Vorsitzender Tobias Roller erneut aufs Schild gehoben wurde und dann wieder die weitere Abwicklung übernahm. Er überreichte Maier, der das Amt abgeben wollte, als Zeichen des Dankes für zehnjähriges Engagement als Kassenprüfer ein kleines Geschenk.
In ihren Ämtern bestätigt wurden außer dem Vorsitzenden dessen Stellvertreter Alessandro Cece, Kassenchefin Verena Mack, Schriftführer Sven Lauth, Redakteur Kilian Spiethoff und als Beisitzer Michael Barth, Christoph Seeger sowie die ehemaligen KGV-Vorsitzenden Horst Roller und Hans Schabert. Als neue Kassenprüfer wählten die Mitglieder Gabi Reich und Andreas Kohler.
Auf den Spuren von Johannes Brenz
Im Ausblick kündigte Tobias Roller für die Jahresfahrt den Besuch des Freilichtmuseums Wackershofen und des diesem nahen Schwäbisch Hall an. Das Motto lautet „Auf den Spuren von Johannes Brenz“, dessen Name jeweils dort, aber gerade auch im Kreis Calw auf den Burgen Hornberg, Fautsburg und in Neubulach verankert ist.
Erkundungsgänge am Tag des offenen Denkmals
Ansonsten dürfen sich die Mitglieder wieder über die immer mit historischem Inhalt angereicherten Nachrichtenbriefe sowie auf Erkundungsgänge am Tag des offenen Denkmals in Bad Liebenzell und weitere in Neubulach, Wildbergs Stadtteil Sulz am Eck und andernorts freuen.