Die Aufsichtsbehörde sieht das AKW Leibstadt für den Langzeitbetrieb gerüstet.
Die Aufsichtsbehörde Ensi fordert Verbesserungen für den Langzeitbetrieb des AKW Leibstadt im Kanton Aargau. Laut Ensi geht es darum, das Sicherheitsniveau der Anlage weiter zu erhöhen. Die Behörde gibt dem AKW gute Noten. Die Ende 2022 vom Betreiber eingereichten Unterlagen zur Periodischen Sicherheitsüberprüfung (PSÜ) zeige, dass sich das AKW Leibstadt in einem sicherheitstechnisch guten Zustand befinde und die Voraussetzungen für einen sicheren Langzeitbetrieb erfülle. Dies hält das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) in seiner am Freitag veröffentlichten Stellungnahme fest.
Die für den Langzeitbetrieb bereits durchgeführten und geplanten Nachrüstungen bewertet das Ensi nach eigenen Angaben „gesamthaft als angemessen und sinnvoll“. Das AKW Leibstadt hatte mit der PSÜ erstmals einen Sicherheitsnachweis für den Langzeitbetrieb eingereicht. Ende 2024 ging das AKW an der Rheingrenze zu Deutschland nach 40 Jahren in den Langzeitbetrieb über.