Während der FC Wittlingen im Kellerduell beim FC Waldkirch antreten muss, duellieren sich der SV Weil und der FSV Rheinfelden mit zwei dicken Brocken der Landesliga.
Rheinfelden fordert den Spitzenreiter
Dem FSV Rheinfelden steht am Samstag (16.15 Uhr) eine richtungsweisende Partie bevor: Mit dem SC Wyhl gastiert der Tabellenführer der Landesliga, Staffel II, in der Natur Energie Arena. Will der FSV im Rennen um Platz zwei bleiben, ist ein Sieg nahezu Pflicht. Aktuell beträgt der Rückstand auf Platz zwei und die Spielvereinigung Gundelfingen/Wildtal fünf Zähler.
„Es kann natürlich alles passieren, aber ich denke, dass Gundelfingen nicht mehr viel liegen lassen wird“, ordnet FSV-Coach Anton Weis die Situation realistisch ein. Um noch auf Platz zwei zu springen, müsse seine Mannschaft „fast schon eine Siegesserie wie in der Vorrunde starten“. Mit dem SCW wartet allerdings ein äußerst stabiler Gegner. „Wyhl macht es im Kollektiv sehr gut und hat auch das nötige Glück, das du brauchst, um ganz oben zu stehen“, so Weis. Personell kann der Übungsleiter beinahe auf den gesamten Kader zurückgreifen. Einzig Topscorer Almin Mislimovic fehlt mit einer Knieverletzung.
Letzte Chance für den FC Wittlingen?
Der FC Wittlingen braucht als Schlusslicht der Fußball-Landesliga dringend ein Erfolgserlebnis. Angesichts der angespannten Tabellensituation könnte eine weitere Niederlage den Bezirksliga-Abstieg nahezu besiegeln. Im Kellerduell gastieren die Kandertäler (Rang 16/acht Punkte) am Samstag um 15 Uhr beim FC Waldkirch, der mit 17 Zählern auf Rang 14 steht.
In den ausstehenden sieben Spielen kann der FC Wittlingen die Abstiegszone rechnerisch bereits nicht mehr verlassen. Sollte die Elf von Fahredin Zikolli in Waldkirch verlieren und der FC Bad Bellingen parallel den TuS Binzen schlagen, wäre auch Rang 13 außer Reichweite. Das direkte Duell mit dem Vierzehnten ist also von immenser Bedeutung.
Herausforderung für den SV Weil
Es läuft aktuell nicht rund für den Landesligisten SV Weil. Nach der Winterpause haben die Grenzstädter ihre hervorragende Ausgangssituation aus der Hand gegeben. Die Derby-Niederlage am vergangenen Wochenende war in Sachen Misserfolge sozusagen das Tüpfelchen auf dem i. Doch für Trainer Andreas Schepperle ist das nun abgehakt.
„Wir blicken nach vorne. Die Mannschaft hat zweifelsohne die Qualität, um in der Landesliga vorne mitzumischen.“ Das will der SV Weil nun am Samstag im Auswärtsmatch gegen den Freiburger FC unter Beweis stellen. Angesichts der Freiburger Heimstärke dürfte das schon eine ordentliche Herausforderung sein. Fraglich ist beim SVW der Einsatz von Hannes Kaiser. Ihn plagen Knieprobleme. In der Tabelle ist der SV Weil mittlerweile aus dem ersten Tabellendrittel herausgefallen. Dahin wollen die Blauen aber wieder zurück, wenn schon nach ganz vorne nichts mehr geht. Mittlerweile ist Rheinfelden das bestplatzierte Hochrhein-Team.