Die mobilen Impfteams werden bald Offenburg zugeordnet sein. Foto: BaLL LunLa / shutterstock.com

Rund eineinhalb Wochen vor Schließung des Kreisimpfzentrums in Dornstetten sind Stand Sonntag, 12. September, 64,2 Prozent der Landkreisbevölkerung zum ersten und 61,9 Prozent zum zweiten Mal geimpft; der Landesschnitt bei den Erstimpfungen liegt bei 61,6 Prozent und bei den Zweitimpfungen bei 58,7 Prozent.

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Kreis Freudenstadt - Im KIZ und von den dazugehörigen mobilen Impfteams sind zwischenzeitlich 46 591 Menschen zum ersten, 41 444 Menschen zum zweiten sowie 230 zum dritten Mal geimpft worden; 1883 erhielten die Einmalimpfung von Johnson and Johnson. In den 70 Impfpraxen im Kreis wurden darüber hinaus 35 517 Erst-, 40 243 Zweit- und 184 Auffrischimpfungen verabreicht. Seit 8. September ist das mobile Impfteam in den stationären Einrichtungen für Auffrischimpfungen unterwegs und unterstützt damit die Hausärzte. Inzwischen steht auch fest, dass es nach Schließung der Impfzentren noch bis Ende Dezember 30 mobile Impfteams im ganzen Land verteilt geben wird, um diese Unterstützung, vor allem für die Auffrischimpfungen der besonders vulnerablen Personengruppen, weiterhin zu gewährleisten. Der Landkreis Freudenstadt wurde hierbei dem Krankenhausstandort Offenburg zugeordnet.

Schülerausweis reicht

Auffrischimpfungen sind aktuell für einige Personengruppen ohne gesonderte Terminvereinbarung möglich, wenn die Zweitimpfung (oder im Fall von Johnson and Johnson beziehungsweise bei Genesenen die einmalige Impfung) mindestens sechs Monate zurückliegt; weitere Informationen dazu gibt es auf www.kreis-fds.de.

Das KIZ hat weiterhin von Samstag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr sowie freitags von 12 bis 20 Uhr geöffnet und bietet auch weiter Impfungen ohne Termin oder Voranmeldung an. Termine können auch unter www.impfterminservice.de gebucht werden. Zweitimpfungen müssen dann aber beim Hausarzt oder in einer Corona-Schwerpunktpraxis erfolgen.

Am vergangenen Wochenende hat die Landesregierung die aktuell geltende Corona-Verordnung um eine Woche verlängert. Das Landratsamt weist in dem Zusammenhang darauf hin, dass bei der aktuellen Rechtslage asymptomatische Schüler einer Grundschule, eines sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums, einer auf der Grundschule aufbauenden Schule oder einer beruflichen Schule als getestete Personen gelten. Der Nachweis kann in der Regel durch Vorlage eines entsprechenden Ausweisdokuments wie Schülerausweis, Schulbescheinigung oder Schülerfahrkarte erfolgen, aber auch durch einen sonstigen schriftlichen Nachweis der Schule.

Soweit aufgrund besonderer Umstände Schüler aktuell noch keinen entsprechenden Nachweis vorlegen können, kann der Nachweis auch aufgrund ihres Alters oder ihres Erscheinungsbilds erbracht werden.

Dies bedeutet also, dass ungeimpfte Schüler beispielsweise für den Zutritt in eine Kultur- oder Freizeiteinrichtung statt eines Testnachweises auch ihren Schülerausweis vorlegen können, sofern sie asymptomatisch sind.

Derweil lag die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis laut Landesgesundheitsamt am Dienstag bei 80,3.

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