Gemeinsam haben die „Driewili-Stampfer“ und ihre Fans auf dem Grundschulhof in Firesenheim das 33-jährige Bestehen gefeiert.
„Heute gibt es mit uns ein Platzkonzert, weil es in diesem Jahr in Friesenheim keinen Fasnachtsumzug gibt“, sagte Karsten Müller zur Begrüßung der zahlreichen Gäste, die sich schon früh auf dem Grundschulhof in Friesenheim versammelt hatten. Viele Familien und eine große Fangemeinde der „Driewili-Stampfer“ fanden sich ein. „Dass so viele gekommen sind, ehrt uns“, betonte Müller.
Überhaupt schauten die „Driewili-Stampfer“ bislang auf eine sehr gute und vor allem angenehme Fasnachtskampagne zurück. Das 26. Guggefescht war bestens besucht und die Gäste in wunderbarer Fasnachtsstimmung. Weiter ging es jetzt im 33. Gründungsjahr mit dem ebenfalls sehr gut besuchten Platzkonzert auf dem Grundschulhof. Die „Driewili-Stampfer“ waren nahezu vollzählig und bewiesen ihr Können. Mit Dirigent Bene Hertweck schmetterten sie mehr als 20 Stücke für die begeisterte Menge.
33 kleine Schaumküsse als Geburtstagsgruß
Kurz vor dem Konzert kamen die Mitglieder des Vereins für Heimatpflege und Brauchtum auf den Platz. In ihren Händen hielten sie einen Blumenstrauß mit 33 kleinen Schaumküssen und einem goldenem Luftballon. Wo die „Driewili-Stampfer“ in Friesenheim aufspielen, sind die Mitglieder vom Verein für Heimatpflege und Brauchtum nicht weit. Die Glückwünsche kamen an. Müller war ganz aus dem Häuschen.
Ideal war der Zeitpunkt um 11.11 Uhr für ein öffentliches Konzert mit den närrischen und vor allem hochmusikalischen Könnern der Guggemusik. Seit 33 Jahren gibt es die „Driewili-Stampfer“ in Friesenheim und ihre ansteckende Faszination einer fröhlichen und dynamischen Fasent lässt die Fangemeinde wachsen. „Wenn so viele loslegen, dann klingt es einfach super“, so Besucherin Martina Fischer mit Blick auf die gut 40 Musiker.
Drumherum hüpften kleine „Tiger“ und „Löwen“ und feierten auf dem Grundschulhof die fünfte Jahreszeit. Viele der Gäste kamen in närrischen Kostümen. Die Guggenmusik verbindet. Unter anderem Conny Hertenstein war mit ihrer Familie und Freunden gekommen, um gemeinsam an diesem Sonntagvormittag eine vergnügliche Zeit zu verbringen.
Wie es zum Frühschoppen in der Regel Brauch ist, darf auch eine heiße Wurst im Weck nicht fehlen. Im Häs sind auch die „Krabbeschenkel“ und die „Karbatschenschneller“ aus Seelbach gekommen.
Nach dem Konzert machen sich die einzelnen Häsgruppen auf den Weg zu den jeweils geplanten Fasentsumzügen. Die „Driewili-Stampfer“ selbst haben ihren Tag in Friesenheim auf dem Grundschulhof genossen.
Fahrplan
Die „Driewili-Stampfer“ beteiligen sich am 8. Februar, ab 10 Uhr an der Narrenmesse in der St. Laurentiuskirche in Friesenheim und am 12. Februar ist ab 18 Uhr Hemdglunkerumzug mit Rathausstürmung und der Fasentzunft Friesenheim. Anschließend ist „Schmudo-Ball“ im Georg-Schreiber-Haus.