Wendelin Wiedeking und Holger Härter führten Porsche als Vorstandschef und Finanzvorstand – und gehörten dem VW-Aufsichtsrat an. Foto: picture-alliance/ dpa/Bernd Weißbrod

Musterprozess um die geplatzte VW-Übernahme: Das OLG Celle weist Ansprüche von Aktionären ab. Auch die Doppelrolle von Porsche-Managern wird im Urteil thematisiert.

Neun Jahre lagen zwischen den Ereignissen und dem Prozessbeginn, fünf Jahre dauerte das Verfahren selbst. Nun liegt die Musterentscheidung des Oberlandesgerichtes (OLG) Celle vor. Es hat die Ansprüche der Anleger, die sich von Porsche und VW während der Übernahmeschlacht 2008 nicht ausreichend informiert sahen und auf 5,4 Milliarden Euro Schadensersatz geklagt haben, zurückgewiesen. Die Informationen der beklagten Porsche Automobil Holding SE zum fraglichen Zeitpunkt seien „nicht grob unrichtig und nicht verwerflich gewesen“.

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