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Oberbürgermeister Toni Vetrano appeliert an die Bürger. Ordnungspolitische Anweisung derzeit nicht möglich.

Baden-Baden. Angesichts der Corona-Krise hat der Oberbürgermeister der Stadt Kehl, Toni Vetrano (CDU), an Pendler appelliert, auf nicht zwingend notwendige Fahrten ins benachbarte Straßburg zu verzichten. Im Radioprogramm SWR Aktuell sagte Vetrano, strenge Kontrollen seien nicht möglich: „Zunächst mal haben wir uns an die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und unserer regionalen Gesundheitsbehörden gehalten. Insofern können wir es erstmal nur als Empfehlung aussprechen“.

Eine ordnungspolitische Anweisung, auf Reisen über die deutsch-französische Grenze zu verzichten, könne derzeit nicht erfolgen. „Wir bauen ein bisschen auch auf die Vernunft der Menschen, dass sie sich mit der Situation auseinandersetzen und auch selbst einschätzen können, ob sie kommen und zur Arbeit gehen. Aber die Devise lautet: Wenn es nicht unbedingt sein muss, dann lieber zuhause bleiben.“

Das Robert-Koch-Institut hatte die französische Region Grand Est, zu der die Stadt Straßburg gehört, gestern als Corona-Risikogebiet eingestuft.