Toni Vetrano ist nun klarer Favorit. Foto: Stadt Kehl

Kehl hat noch keinen neuen Oberbürgermeister. Zweiter Wahlgang am 23. Februar nötig. Toni Vetrano liegt mit 47,6 Prozent vorn.

Kehl - Die Kehler Oberbürgermeister-Wahl ist gestern im ersten Wahlgang nicht entschieden worden – am 23. Februar wird erneut gewählt.

Die meisten Stimmen konnte mit 47,6 Prozent Toni Vetrano auf sich vereinigen, an die zweite Stelle setzten die Kehler Wähler Robert Ernecker mit 21,7 Prozent der Stimmen. Auf Rang drei landete Katrin Korth mit 20,4 Prozent, auf Platz vier Roland Giebenrath mit 10,2 Prozent.

40,8 Prozent der 27 800 wahlberechtigten Kehler haben von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht. Keiner der Kandidaten hat am Wahlabend die Kandidatur für den zweiten Wahlgang ausgeschlossen.

Toni Vetrano, der als unabhängiger Kandidat angetreten ist, hat in allen Wahlbezirken das beste Ergebnis der vier Kandidaten erreicht. In Hohnhurst machten gar 70,1 Prozent der Wähler ein Kreuz hinter seinem Namen. Auch in Odelshofen kam er auf 69,2 Prozent der Stimmen, in Zierolshofen waren es 62,33 Prozent. Das niedrigste Ergebnis in den Ortschaften fuhr er in Leutesheim mit 44,45 Prozent ein.

Aber auch in der Kernstadt lag Vetrano in allen Wahlbezirken mit deutlichem Abstand vorn: Sein bestes Ergebnis erzielte er hier im Wahlbezirk Söllingschule II mit exakt 50 Prozent. Auch die Briefwähler machten mit 43,8 Prozent ihr Kreuz mehrheitlich bei Toni Vetrano.

Bis Mittwoch, 18 Uhr, haben die Mitbewerber nun Zeit zu überlegen, ob sie im zweiten Wahlgang am 23. Februar erneut antreten oder ihre Kandidatur zurückziehen. Bis Mittwoch, 18 Uhr, können auch neue Bewerber um das Amt des Kehler Oberbürgermeisters ihre Kandidatur im Rathaus einreichen.

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