In der Innenstadt, in Einkaufsläden und an Tankstellen herrschte in Kehl am Donnerstag wegen Angst vor einer Grenzschließung Ausnahmezustand: Viele Franzosen aus Straßburg und Umgebung machten laut Angaben der Stadt wieder Großeinkäufe mit Toilettenpapier und anderen Dingen, von denen sie fürchteten, in den kommenden Wochen nicht mehr kaufen zu können. Der Andrang sei sogar so groß gewesen, dass Ladenbetreiber Schilder in die Tür hängen, dass sie sich auch in den nächsten Tagen noch über französische Kundschaft freuen. Der Autoverkehr sei an diesem Tag ungewöhnlich stark gewesen: Weil viele Großeinkäufe erledigten, waren die Straßen überlastet und die Autos stauten sich in einer langen Schlange. Auch die Züge seien gut gefüllt gewesen, die Zahl der Passagiere sei jedoch im üblichen Rahmen geblieben, wie die Verkehrsbetriebe gegenüber der Stadt berichteten. Foto: Stadt