Viele Geehrte gab es bei der Katzenzunft Hardt. Foto: Ziechaus

Kaum sind die weißen und schwarzen Katzen bei der Katzenzunft in Hardt abgestaubt, werden viele staubfreie und verdiente Mitglieder von der Zunft geehrt.

Zunftmeister Christian Thiel las von einer Liste mit 24 langjährigen Mitgliedern die Namen der zu Ehrenden vor.

 

Seit 25 Jahren aktiv dabei sind Manuel Haas, Evi Himmelsbach, Simone Laufer, Kathrin Pfaff, Miriam Schilling-Maier und Nadine Staiger. Seit 40 Jahren aktiv sind Annette Auber, Luitgard Aust, Rainer Bernhardt, Renate Fitterer, Gerlinde Haberstroh, Gabriele Kopp, Guido Kopp, Dirk Lachenmaier und Gerd Nick. Seit 50 Jahren aktive Mitglieder sind Walter Gorek und Monika Nagel. Schon seit 60 Jahren ist das Trio Gerhard Broghammer, Karl Echle und Waltraud Kammerl.

Sohn des Mitgründers

Bei Gerhard Broghammer war der Grundstein für die Karriere in der Katzenzunft übrigens schon lange vor seiner Geburt vorgezeichnet – schließlich ist er der Sohn des Mitgründers Max Broghammer, dem Verantwortlichen für die Zeremonien und den Katzenmarsch.

So sei Gerhard Broghammer 1966 mit 18 Jahren in die Katzenzunft eingetreten, als Zunftmeister Christian Thiel noch nicht einmal geboren war. Seit 1985 war er im Katzenausschuss. 1994 wurde er in den Katzenrat gewählt und war in den Folgejahren ununterbrochen bis 2012 dabei.

Viele Aufgaben erfüllt

Dabei war er auch verantwortlich für die Dorfdekoration, für den Umzug am Fasnetssonntag und für den Rolletag. Kein Arbeitsdienst sei ohne ihn über die Bühne gegangen. Er war eine treibende Kraft beim Bau des Ehrenratswagens, um im Katzenruhestand ein standesgemäßes Fahrzeug für Umzüge zu haben.

Der „illegale“ Hardter Zuber bei der Bach-na-Fahrt 2008. Foto: Katzenzunft

Eine Schwarzfahrt mit dem Schlauchboot bei der Bach-na-Fahrt aus dem Lauterbach in den Kirchenbach in Schramberg noch vor dem Startfahrer gelang Gerhard Broghammer im Jubiläumsjahr 2008 im grünen Ratsmantel.

Gerhard Broghammer (vorne links) war 2008 Bach-na-Fahrer, in Begleitung von einer schwarzen und weißen Katze sowie Wolfgang Bernhardt und Klaus Haberstroh von der Feuerwehr. Foto: Privat

Copiloten waren eine weiße und eine schwarze Katze bei der Sonderfahrt, die fast furztrocken im Ziel endete. Weil es so schön war, wagten die drei auch noch eine zweite Sonderfahrt auf dem Kirchenbach unter dem Motto „Kommt der Pate nicht zu Kind, wir heute beim Pate zu Gast sind“.