Zur Situation im Kirchengemeinderat von St. Elisabeth in Tailfingen nimmt Leser Armin Schairer Stellung – und zum am 22. November erschienenen Leserbrief „Kein Risiko eingehen war das Ziel“ von Lukas Strittmatter.
Zwei Aussagen standen in Sitzungen des Kirchengemeinderats (KGR) von St. Elisabeth in Tailfingen im September, Oktober und November im Raum. Erstens: Das katholische Verwaltungszentrum in Ebingen wünscht ausdrücklich die Verlängerung des Vertrags des amtierenden und bewährten Kirchenpflegers der katholischen Kirchengemeinde Tailfingen, weil aktuell die Kapazitäten fehlen, einen neuen einzuarbeiten. Zweitens: Das Bischöfliche Ordinariat in Rottenburg hat dies ausdrücklich genehmigt, und zwar gerade ohne Ausschreibung der Stelle. Denn es ging schließlich genau darum, einen bestens eingearbeiteten und äußerst zuverlässigen Kirchenpfleger für ein weiteres Jahr zu behalten.
Welchen Teil dieser unmissverständlichen Aussagen hat Herr Strittmatter nicht verstanden? Dass er einen schriftlichen Beweis für die Aussage von Pfarrer Hans-Joachim Fogl forderte, die Diözesanverwaltung habe ihre Genehmigung erteilt, ist beispiellos. Wie soll ein KGR-Mitglied, das einem Pfarrer nicht glaubt, mit ihm zusammen „kooperativ“ die Gemeinde führen. Also so, wie es das Rottenburger Modell vorsieht, dem Herr Strittmatter bei seiner Verpflichtung zugestimmt hat?
Leidtragender ist der Kirchenpfleger
Die war übrigens erst in der Oktober-Sitzung. Aber schon in seiner ersten und zweiten Sitzung hat der Nachrücker mit der Kirchengemeindeordnung gewinkt – um die teilweise deutlich erfahreneren KGR-Mitglieder zu schützen, wie er es nennt. Ich war in beiden Sitzungen als Zuhörer dabei, und mein Eindruck ist: Das Ziel von Herrn Strittmatter war, zu stören und zu opponieren. Auf Kosten eines sehr guten Kirchenpflegers, der es wahrlich nicht verdient hat, dass man so unwürdig mit ihm umgeht.
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