Unser Foto zeigt einen Teil des Wahlausschusses, bei dem sich interessierte Personen melden können: Cäcilia Arnoldt (von links), Elisabeth Glaser, Winfried Seele, Martin Kramer sowie Ute und Markus Schneider. Foto: Nesch

Die Listen für die Kirchengemeinderatswahlen im März sind in der Seelsorgeeinheit immer noch nicht voll.

Alle fünf Jahre werden die Katholiken die Katholiken der Diözese Rottenburg-Stuttgart zu den Urnen gerufen, um ihre Kirchengemeinderäte zu wählen. Am Sonntag, 30. März, ist es wieder der Fall. Die Suche ist bisher in den vier Kirchengemeinden mehr oder weniger erfolgreich verlaufen.

 

Situation in Göttelfingen und Weitingen schwierig Das Problem ist nicht neu und schon von den vorhergegangenen Wahlen bekannt. Während es in Eutingen und Rohrdorf gut aussieht, ist die Situation in Göttelfingen und Weitingen besonders schwierig. In Eutingen sind derzeit noch zwei bis drei von insgesamt zehn Plätzen unbesetzt, in Rohrdorf lediglich einer. Dabei handelt es jeweils immer um eine Mindestzahl. Es dürfen sich also auch mehr Personen zur Wahl stellen.

Nach aktuellem Stand können keine Wahlen stattfinden In den beiden anderen Kirchengemeinden stellt sich momentan jeweils lediglich ein bisheriges Ratsmitglied zur Wiederwahl. Bliebe es so, könnten dort keine Wahlen stattfinden. In Göttelfingen fehlen noch mindestens drei Kandidatinnen oder Kandidaten. Noch problematischer ist die Situation in Weitingen.

Teilweise lange dabei oder beruflich verhindert Drei Ratsmitglieder wollen aufgrund längerer Zugehörigkeit nicht mehr antreten, ein anderes muss berufsbedingt passen. Somit sind mindestens noch sieben Plätze frei. Bei drei bis vier Kandidaten könnte hier eine Wahl ohne Bindung stattfinden. Dies wäre auch in den anderen Kirchengemeinden der Fall, sollen die Listen bis zum Stichtag unvollständig bleiben.

Die Zukunft der Kirchengemeinde mitgestalten Große Sorgen darüber macht sich besonders Pfarrer Bernhard Tschullik, da den Kirchengemeinderäte wichtige Aufgaben und Möglichkeiten zufallen, sich in die Gemeinschaft einzubringen, die Kirche vor Ort mitzugestalten und zukunftsweisende Entscheidungen zu treffen. Tschullik betont: „Je mehr Kandidatinnen und Kandidaten sich aufstellen lassen, umso mehr Interessen sind in den künftigen Gremien vertreten.“ Zudem könnten die Kandidatinnen und Kandidaten ihre Schwerpunktthemen selbst festlegen.

Gremien kümmern sich um vielfältige Aufgaben Neben Beratungen, die die ganze Kirchengemeinde betreffen, kümmern sich Ausschüsse, in die auch Nichtmitglieder berufen werden können, beispielsweise um Liturgie, Spiritualität und Erwachsenenbildung, um kirchliche Gebäude, um die Trägerschaft des Kindergartens oder um die Organisation der Gemeindefeste. Ob es einen Jugend- oder Familienausschuss gäbe, entscheide jedes Gremium nach Bedarf und nach den Interessen seiner Mitglieder selbst.

Entscheidungen auch über finanzielle Angelegenheiten Außerdem behält der KGR auch die Finanzen der Gemeinde im Blick und entscheidet über die Verwendung der verfügbaren Mittel. Dazu beschließt er den jährlichen Haushaltsplan. Seit über 50 Jahren leitet in der Diözese eine Doppelspitze das jeweilige Gremium. Den Pfarrern, die diese Aufgabe von Amts wegen innehaben, sind gewählte Vorsitzende an die Seite gestellt, die die Kirchengemeinderäte aus ihren Reihen bestimmen.

Dekanat unterstützt Neueinsteiger mit Schulungen Wählbar sind alle Katholikinnen und Katholiken ab 18 Jahren, die zur Kirchengemeinde gehören. Interessierte, die nicht auf dem Gebiet einer Kirchengemeinde wohnen, können sich ebenfalls für das Gremium der Gemeinde aufstellen lassen, mit der sie sich verbunden fühlen. Das Dekanat, so Bernhard Tschullik weiter, unterstützt Neueinsteiger mit Schulungen.

Hier können sich Interessierte melden Interessierte Personen können sich bei den Mitgliedern des Wahlausschusses und dessen Unterstützern, bei den amtierenden Räten, Pfarrer Bernhard Tschullik oder per E-Mail unter „StStephanus.Eutingen@drs.de“ beim Pfarrbüro in Eutingen melden.

Einen Wahlausschuss gebildet Dem Wahlausschuss der Seelsorgeeinheit und dessen Unterstützerkreis gehören folgende Personen an: Cäcilia Arnoldt, Ursula Galliou, Martin Kramer, Sebastian Lazar, Gertrud Schwab und Winfried Seele (alle Eutingen); Sigrid Ott, Ute und Markus Schneider (alle Göttelfingen); Ulrike Dieterich und Elisabeth Glaser (beide Rohrdorf) sowie Anke Österle, Jutta Schäfer, Maritha Schmitt, Bärbel Teufel und Matthias Teufel (alle Weitingen). Interessierte Personen aus den jeweiligen Kirchengemeinden können sich mit ihnen in Verbindung setzen.