Katharina Schirmbeck ist seit Anfang April neue Geschäftsführerin der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe (FWTM).
Freiburg kannte sie bisher nicht. Das hat sich seit Mitte März für Katharina Schirmbeck geändert. Seit dem 1. April hat sie ihre neue Stelle als Geschäftsführerin der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe (FWTM) angetreten. „Ich habe Freiburg immer als eine Stadt mit einer sehr hohen Lebensqualität wahrgenommen. Außerdem soll dort immer die Sonne scheinen“, sagt Schirmbeck. Dieser Eindruck von außen habe sich auch in den ersten Wochen vor Ort bestätigt.
Zuvor hat die gebürtige Osnabrückerin fünf Jahre den Tourismusbetrieb von St. Peter-Ording – einem der beliebtesten Urlaubsorte an der Nordseeküste, mit jährlich rund 2,7 Millionen Übernachtungen, geleitet. In dieser Funktion verantwortete sie die strategische Weiterentwicklung des Ortes und steuerte zentrale Themen wie Marketing, Veranstaltungen und die Digitalisierungsstrategie.
Von Tourismusmaßnahmen können alle profitieren
Bei der FWTM wird sie künftig für die Bereiche Bereich Tourismus und Innenstadt, Märkte und Events, Marketing und Unternehmenskommunikation sowie Gebäudemanagement und IT verantworten. In den kommenden Wochen geht es für Schirmbeck nun darum, ihr Außenbild, dass sie bereits von Freiburg hat, mit einem Innenbild zu ergänzen. „Ich möchte mich mit den Mitarbeitern der FWTM gemeinsam für Freiburg einsetzen“, erklärt die 44-Jährige.
Den 2,7 Millionen Übernachtungen auf der Nordseeinsel stehen rund 2,2 Millionen Übernachtungen im vergangenen Jahr in Freiburg gegenüber. Den größten Unterschied der beiden Tourismushochburgen sieht Schirmbeck in den Voraussetzungen, die die Großstadt bietet: „Freiburg hat etwa 240.000 Einwohner, in St. Peter-Ording wohnen etwa 3800 Menschen. Da hat der Tourismus automatisch einen ganz anderen Stellenwert für die Bürger“, erklärt Schirmbeck. Sie wolle dafür sorgen, dass der Tourismus in Freiburg auch bei den Bürgern positiv wahrgenommen werde. Gemäß dem Tourismuskonzept der Stadt soll weiterhin auf Qualität und nicht auf Quantität gesetzt werden. „Von Maßnahmen, die für den Tourismus gut sind, profitieren auch die Einheimischen“, erklärt Schirmbeck. Beispielsweise in den Bereichen Gastronomie, Kultur oder Infrastruktur.
Nebensaison stärken
Auch von neuen Veranstaltungen profitieren Touristen und Einheimische. In diesem Bereich will Schirmbeck prüfen, welche neuen Formate oder Reihen man in Freiburg etablieren könne, um die Stadt noch attraktiver zu machen. „Es gilt schöne Momente zu schaffen, von denen alle profitieren“, erklärt die FWTM-Geschäftsführerin. Damit könne man auch die Nebensaison stärken, denn im Vergleich zur Hauptsaison, die gut laufe, gebe es dort noch großes Potenzial.
Einen weiteren Blick wirft Schirmbeck in den kommenden Wochen auf die Freiburger Innenstadt. „Freiburg steht in der Innenstadt gut da“, sagt Schirmbeck. Darauf gilt es aufzubauen und sich nicht auf dem bisher Erreichten auszuruhen. Schirmbeck wolle zudem prüfen, welche neuen Veranstaltungen man ins Leben rufen könne, um Freiburg noch attraktiver zu machen.