2006 in der Erzgebirgshalle in Lößnitz: Martin Strobel feiert mit dem HBW – und seinem Bruder Wolfgang (oben) – den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Foto: Kienzler

Die deutschen Handball-Fans – allen voran jene des HBW Balingen-Weilstetten – haben mit ihm gefiebert, sie haben mit ihm gelitten und sie haben mit ihm gefeiert. Mit seinem Abschiedsspiel in der Balinger Sparkassen-Arena ist Martin Strobel am Samstag endgültig vom Parkett abgetreten.

Zwischen seinem Abschiedsspiel und seinem letzten Spiel als aktiver Handballer ist einige Zeit ins Land gegangen. Es war am 7. März 2020 als Martin Strobel den HBW Balingen-Weilstetten als Kapitän ins Erstligaspiel gegen GWD Minden führte. Sein Trikot wollte er eigentlich erst am Ende der Saison an den Nagel hängen, die Corona-Pandemie aber sorgte dafür, dass seine Karriere ein paar Monate früher vorbei war. Schon das erste Duell des HBW mit den Ostwestfalen in jener schließlich vorzeitig abgebrochenen Spielzeit war für Strobel ein besonderes. Als sich die beiden Mannschaften am 3. November in Minden gegenüberstanden, feierte er sein Comeback. Etwas mehr als 280 Tage zuvor hatte er sich bei der Heim-Weltmeisterschaft im Hauptrundenmatch der DHB-Auswahl gegen Kroatien in der 9. Spielminute das vordere Kreuzband und des Innenband im linken Knie gerissen. Die Schufterei in der Reha, sie hatte sich gelohnt. Jetzt war er zurück auf der Platte.

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