Karamba Diaby freut sich über zwei neue Bundestagsabgeordnete, die auch in Afrika geboren sind. Foto: Kay Nietfeld/dpa/Kay Nietfeld

Die Hautfarbe muss im politischen Geschäft keine Rolle spielen. Karamba Diaby, direkt gewählter SPD-Bundestagsabgeordneter aus Halle an der Saale, ist ein Beweis dafür.

Berlin - Vergangene Woche ist in Halle an der Saale (Sachsen-Anhalt) des blutigen Anschlags auf eine Synagoge vor zwei Jahren gedacht worden. Es gingen von der Gedenkfeier einhellig Mahnungen gegen Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Rassismus aus, und doch lastet die Bluttat wie ein Schatten auf dem Image von Halle – zu Unrecht. Denn Halle hat seine weltoffene Seite. Für den Wahlkreis Halle sitzt der im Senegal geborene Karamba Diaby (SPD) seit 2013 im Bundestag, und am Wahlsonntag des 26. September hat er sogar das Direktmandat für die SPD geholt – mit 28,8 Prozent und großem Abstand zu seinem 37 Jahre alten Konkurrenten von der CDU.

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