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Kandidatur IHK-Präsidium steht hinter Schmalzl

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Johannes Schmalzl ist zuletzt am Widerstand der „Kakteen“ als Kandidat gescheitert. Foto: dpa

Stuttgart - Das Präsidium der Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart setzt sich weiter für eine Kandidatur von Johannes Schmalzl als Hauptgeschäftsführer der Kammer ein. Dies erklärten die Präsidentin Marjoke Breuning und ihre beiden Vizepräsidenten Heinrich Baumann und Wilfried Porth. „Schmalzl bleibt unser Kandidat“ sagte Breuning, die geschäftsführende Gesellschafterin beim Stuttgarter Modehaus Maute-Benger ist, im Vorfeld der am Mittwoch stattfindenden Vollversammlung. Auf dieser soll erneut versucht werden, einen neuen Hauptgeschäftsführer zu bestellen. „Ich halte Schmalzl sowohl fachlich als auch persönlich für sehr kompetent“, erklärte Breuning.

„Es ist ein Vorteil, wenn jemand die Entscheider kennt und gut vernetzt ist.“

Vizepräsident Heinrich Baumann, geschäftsführender Gesellschafter beim Esslinger Autozulieferer Eberspächer sagte, in der auch emotional aufgeheizten Situation könne ein von außen kommender Kandidat eine ausgleichende Rolle spielen. „Es ist auch ein Vorteil, wenn jemand die Entscheider in Unternehmen und Politik kennt und gut vernetzt ist“. Baumann wollte keine Prognose dazu abgeben, ob die Vollversammlung am Mittwoch nach einem möglichen Auszug der Kakteen-Gruppe noch Beschlussfähig sein werde. Das könne er nicht voraussagen, erklärte der Vizepräsident der IHK. „Es wäre aber schade, wenn wir Schmalzl am Mittwoch nicht bestellen könnten. Das würde der Kammer, aber auch dem Kandidaten schaden“, sagte Baumann.

Die Kakteen-Gruppe hatte Schmalzl aufgefordert, auf eine weitere Kandidatur zu verzichten

Nach Ansicht von IHK-Vizepräsident Wilfried Porth, Personalvorstand der Daimler AG, hat sich Schmalzl sowohl in der Vorauswahl durch einen renommierten Personalberater als auch in den persönlichen Gesprächen mit der Findungskommission „als der beste Kandidat gezeigt“. Die kammerkritische Kakteen-Gruppe hatte Schmalzl kürzlich aufgefordert, auf eine weitere Kandidatur zu verzichten. Bei einem ersten Versuch, ihn als Hauptgeschäftsführer zu wählen, haben die Kakteen den Veranstaltungssaal verlassen. Damit war die Vollversammlung nicht mehr beschlussfähig gewesen.

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