Geislingens Bürgermeister Oliver Schmid (von links) und die Grünen-Gemeinderätin Daniela Hatzenbühler haben mit dem Bundestagskandidaten Johannes Kreschmann beispielsweise über die Probleme gesprochen, die eine Gemeinde wie Geislingen hat, neue Baugebiete zu erschließen.Foto: Hatzenbühler Foto: Schwarzwälder Bote

Wahlkampf: Kretschmanns Tour durch den Zollernalbkreis

Der Bundestagskandidat Johannes Kretschmann besucht Geislingen.

Geislingen. Johannes Kretschmann, Bundestagskandidat von Bündnis 90/Die Grünen, war im Rahmen seiner Wahlkampftour durch den Zollernalbkreis nun auch in Geislingen zu Gast. Zu diesem Termin reiste Kretschmann mit Bahn und Fahrrad an. Er sammle Punkte für das Sigmaringer Stadtradeln, an dem er mit seinem Team teilnimmt, sagte er

Geislingen und seine stark befahrene Durchgangsstraße erlebte Kretschmann aus nächster Nähe. Daniela Hatzenbühler, grüne Pionierin im Gemeinderat Geislingen, begrüßte ihn vor dem Rathaus, direkt an der Straße.

Gemeinsam wurden sie von Bürgermeister Oliver Schmid im Rathaus empfangen. Johannes Kretschmann, selbst aufgewachsen im ländlichen Raum, hörte sich die Probleme und Anliegen der kleinen Stadt an: Durchfahrtslärm, die Anbindung der ländlichen Kommunen, die Finanzierung durch Landes- und Bundesprojekte, gesellschaftliche Veränderungen, die Digitalisierung und der Umgang in sozialen Netzwerken. Es ging auch um die Zukunft von Fahrrädern als Fortbewegungsmittel und die dafür notwendige Infrastruktur.

Bürgermeister Schmid wies auf Probleme hin, die eine Gemeinde wie Geislingen habe, etwa die fehlende Möglichkeit, neue Baugebiete zu erschließen. Gleichzeitig versuche Geislingen innerorts neuen Wohnungsraum zu schaffen. Kurz streiften sie das Thema Bildungspolitik. Dazu vertritt Kretschmann die Haltung, Bildung solle Ländersache bleiben.

Als "Klimastadt" hat Geislingen in den vergangenen Jahren viel investiert. Viele Projekte wurden seitens der Bürger angeregt: "Politik ist für Menschen gemacht", sagte Daniela Hatzenbühler. Es sei wichtig, nie den Bezug zur Basis zu verlieren, so die Grünen-Gemeinderätin.

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