Nach dem Neujahrsempfang (von links): CDU-Landtagskandidat Peter Schelshorn, die Fraktionsvorsitzende im Lörracher Gemeinderat Ulrike Krämer und Marcel Kramer, Vorsitzender des Stadtverbands Lörrach Foto: Gottfried Driesch

Mit dem Neujahrsempfang im Dreiländermuseum eröffnete der CDU-Stadtverband Lörrach den Landtagswahlkampf.

Am 8. März wird ein neuer Landtag gewählt. Dazu eröffnete der CDU-Stadtverband Lörrach auf seinem Neujahrsempfang am Donnerstag im Dreiländermuseum die heiße Phase des Wahlkampfes. Als Gast waren der CDU-Kandidat für den Wahlkreis Lörrach, Peter Schelshorn, und die Ersatz- beziehungsweise Zweitkandidatin Anja Herzog zu dem Empfang erschienen.

 

Nur wenige Teilnehmer kommen zum Empfang

Nur wenige Teilnehmer, zumeist eng mit der Partei verbunden, waren zu dem Treffen erschienen. Der Vorsitzende des CDU-Stadtverbands, Marcel Kramer, begrüßte alle Gäste. Der Jahreswechsel sei ganz allgemein ein Punkt des Innehaltens und zum neu Anpacken. Dies gelte auch für die CDU, die sich vorgenommen habe, die Landtagswahl für sich zu entscheiden. Ein Schlag sei gewesen, dass bei der Bundestagswahl 2025 der CDU-Kandidat Stefan Glaser zwar die Wahl mit 33,2 Prozent eindeutig gewonnen hätte, aber wegen der Wahlrechtsreform trotzdem kein Mandat erhalten habe.

Die CDU-Fraktionsvorsitzende im Lörracher Gemeinderat, Ulrike Krämer, wertete die Aufstellung des Lörracher Haushaltsplanes als große Herausforderung. Letztlich sei es gelungen, einen genehmigungsfähigen Haushalt aufzustellen. Dabei sieht sie Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen als die Bereiche an, bei denen man am wenigsten sparen dürfe. „Die Demokratie lebt vom Austausch von Meinungen“, sagte Krämer zum Abschluss.

Landtagskandidat Peter Schelshorn stellt sich vor

Peter Schelshorn ist der Kandidat für den Wahlkreis 58 (Lörrach) bei der bevorstehenden Landtagswahl. Derzeit ist er Bürgermeister in Schönau. „Es geht um Verlässlichkeit und Zuverlässigkeit“, sagte Schelhorn über die Herausforderungen. 2026 dürfe es kein „weiter so“ geben, sondern ein Neuanfang sei nötig. Der Stillstand sei kein Naturgesetz, sondern es müsse voran gehen. Damit Baden-Württemberg wieder groß werde, müsse man mehr den Menschen vertrauen. „Führen, nicht Verwalten“ sei das Gebot der Stunde. Seine Motivation schöpft Schelshorn aus dem Satz: „Ich trete an, weil mir die Heimat nicht egal ist.“