Im Sommer 2023 unterstützten Kanderner Feuerwehrleute ihre portugiesischen Kameraden bei der Waldbrandbekämpfung. Foto: zVg/Feuerwehr Kandern

Seit Tagen wüten Waldbrände in Portugal. Die Feuerwehr Kandern hält Kontakt zu ihrer Partnerwehr in der Region Penela und hat ihre Hilfe angeboten.

Während das Wetter im Markgräflerland derzeit durchwachsen ist, stöhnt Portugal unter einer Hitzewelle. Aktuell werden dort Temperaturen bis zu 40 Grad Celsius vorhergesagt. Seit Tagen lodern in Portugal mehrere Waldbrände, bei denen mehr als 2000 Feuerwehrleute im Einsatz sind.

 

Höchste Alarmstufe ausgerufen

Die portugiesische Regierung hat daher die höchste Waldbrand-Alarmstufe ausgerufen. Auch das deutsche Außenministerium macht in ihren aktuellen Reisehinweisen auf die Situation aufmerksam und gibt entsprechende Verhaltenshinweise.

Unterstützung angeboten

„Unsere Partnerfeuerwehr ist im Moment zum Glück nur indirekt betroffen. Sie helfen den Nachbarkreisen aus, sind selbst aber nur leicht betroffen“, berichtet Kanderns Feuerwehrkommandant Matthias Meisinger auf Nachfrage unserer Zeitung. Er hatte vergangene Woche mit den Kameraden in der Region Penela Kontakt, berichtet er. Dabei hatte er erwähnt, dass „wenn sie im Fall Hilfe benötigen, wir versuchen werden, sie in einem gewissen Maße zu unterstützen“.

Partnerschaft mit der Region Penela

Die Freiwillige Feuerwehr Kandern hat eine Partnerschaft mit der Feuerwehr im portugiesischen Penela. Sie hat in der Vergangenheit bereits bei Waldbränden in Portugal unterstützt, insbesondere in der Region Penela. Dies umfasste sowohl die Entsendung von Feuerwehrleuten als auch die Schenkung von Ausrüstung und Fahrzeugen. Zugleich haben Kanderner Wehrleute in Portugal eine Ausbildung in der Waldbrandbekämpfung absolviert.

Kürzlich weilte anlässlich des 50. Geburtstags der Jugendfeuerwehr Kandern auch eine Delegation des Feuerwehrnachwuchses aus der Region Penela im Kandertal.