Wegen der Pandemie demonstriert die IG Metall in Berlin im Autokorso für eine Angleichung. Foto: Transitfoto

Die Gewerkschaft lässt im Dauerstreit über die Angleichung der Ost-Arbeitszeiten an die 35-Stunden-Woche nicht locker. Sollte in dieser Tarifrunde kein Durchbruch gelingen, strebt sie betriebliche Lösungen an. Davon wäre auch der Südwesten berührt.

Stuttgart - Es gibt viele Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie, denen die Schlacht um die 35-Stunden-Woche im Osten als Trauma im Gedächtnis hängen geblieben ist. 2003 musste die IG Metall einen Arbeitskampf abbrechen und wurde von einem Machtkampf erschüttert. Dann war erst mal Ruhe an der Front. Seit einigen Jahren folgt die Gewerkschaft wieder den Mahnungen aus den Belegschaften, für eine Angleichung der 38-Stunden-Woche an die 35 Stunden im Westen zu sorgen. In einer Beschäftigtenbefragung halten 85 Prozent der Teilnehmer im Tarifbezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen diesen Schritt für überfällig.

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