Gegen Beleidigungen wie "Vollpfosten" oder "Nazi" in den sozialen Netzwerken geht ein Gastwirt jetzt juristisch vor. Foto: Andrey Popov – stock.adobe.com (Montage)

Mit seinem Kommentar über "Corona-Ungerechtigkeiten" beginnt die Geschichte. Erst schießt seine Kritik durch die sozialen Netzwerke. Dann wird ein Gastwirt aus der Region selbst zur Zielscheibe. Der 59-Jährige schlägt jetzt strafrechtlich zurück. "Nazi? So was lasse ich mir nicht gefallen." Wieviel Unverschämtheiten muss sich (in dem Fall ein) Mann im Netz bieten lassen?

Villingen-Schwenningen - Zwischen dem Datum, an dem sein Post zur Fastnacht in Rottweil online ging und dem Tag des Gesprächs liegen fast vier Monate: Uwe Schneckenburger, Eventveranstalter und Trossinger mit langjähriger Gastronomieerfahrung in der Region, der schon lange Monate keinen Gast mehr in Schura und seinen Gaststätten begrüßt hatte, traf es wie ein Schlag. Hunderte von Menschen sammelten sich in der Rottweiler Innenstadt, ­während er und seine ­Kollegen aufgrund der Corona-Einschränkungen pausieren mussten.

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