Um den Parkdruck zu verringern, starten ab Ende März Bewohnerparken und Parkraumbewirtschaftung im Freiburger Güterbahnhofsareal.
Die neue Bewohnerparkzone im Güterbahnhofsareal startet ab Dienstag, 24. März. Zeitgleich startet die Parkraumbewirtschaftung im Gebiet. Dieses umfasst alle Straßen zwischen Güterbahnstrecke, Isfahanallee, Waldkircher Straße (bis zur Straßenmitte) sowie Neunlindenstraße (beide Straßenseiten).
In den Straßen des Gebietes herrscht laut Angaben der Stadt ein hoher Parkdruck. Das liege zum einen daran, dass viele Bewohner ihre Autos im öffentlichen Straßenraum abstellen. Zum anderen sorgen Geschäfte, Büros, Hotels und sonstige gewerbliche Betriebe für mehr Verkehr. „Die Einführung von Parkraumbewirtschaftung und Bewohnerparken führt da zu einer deutlichen Entlastung, weil die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer vor allem für langes Parken nach günstigeren Alternativen suchen“, teilt die Stadt mit. Auch der Effekt, dass Pendler ihr Auto im Quartier abstellen und von dort den Weg zu Fuß oder mit der Stadtbahn fortsetzen, nehme dadurch ab.
Künftig muss fürs Parken bezahlt werden
Werktags zwischen 9 und 19 Uhr darf im öffentlichen Straßenraum künftig nur parken, wer den Bewohnerparkausweis „Güterbahnhof“ hat oder wer die Parkgebühr bezahlt. Das Bezahlen funktioniert ganz klassisch am Parkgebührenautomaten oder mittels „Handy-Parken“.
In der Gebührenzone drei, die im neuen Gebiet gilt, kostet das 1,80 Euro pro Stunde sowie neun Euro für 24 Stunden. Eine Parkscheibe braucht man im Quartier künftig nicht mehr. Das Ziel, Langzeitparken zu verhindern, wird mit der Bewirtschaftung erreicht. Wer einen blauen Behindertenparkausweis hat, darf ohne Parkschein und ohne zeitliche Beschränkung auf allen bewirtschafteten Parkplätzen und auf Behindertenparkplätzen parken.
Ende Februar haben alle betroffenen Anwohner ein Schreiben erhalten. Darin hat die Verwaltung über die Einführung der Parkraumbewirtschaftung sowie die Beantragung von Bewohnerparkausweisen informiert. „Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase überwacht der Gemeindevollzugsdienst die Einhaltung der Regeln“, heißt es von Seiten der Stadtverwaltung.