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Kampf gegen Corona Kreis Freudenstadt sucht Helfer für Pflegeeinrichtungen

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Die Coronazahlen im Kreis steigen weiter. Operationen wurden bereits verschoben. (Symbolfoto) Foto: Dittrich

14 Patienten, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, werden derzeit, Stand Freitag, im Klinikum Freudenstadt auf der Isolierstation behandelt. Vier davon befinden sich auf der Intensivstation, drei werden beatmet.

Kreis Freudenstadt - Aufgrund des Anstiegs der an Covid-19 erkrankten Patienten wurde ein weiterer Bereich zur intensivmedizinischen Versorgung eingerichtet, teilen die Krankenhäuser Landkreis Freudenstadt (KLF) mit. Dort werden zur Zeit vier Patienten versorgt, die nicht mit dem Coronavirus infiziert sind. Zwei dieser Patienten müssen beatmet werden.

Durch die steigende Zahl an Coronapatienten und zunehmende Krankheitsausfälle im Personal, darunter auch Covid-19-Fälle, werden Operationen, die nicht dringend sind, verschoben. Patienten, deren Eingriffe verschoben werden müssen, werden von den Fachkliniken entsprechend informiert.

Über welchen Zeitraum sich dies erstreckt, kann aktuell noch nicht vorhergesagt werden. Dabei orientiere man sich am Infektionsgeschehen und den Kapazitäten im Klinikum, so die KLF.

Keine unnötigen Besuche im Klinikum

Um das Infektionsrisiko für Patienten und Mitarbeiter zu minimieren, rät die Geschäftsleitung von unnötigen Besuchen im Klinikum ab. Ebenso bittet sie darum, das Klinikum grundsätzlich ohne Begleitpersonen zu betreten. Es bestehe Maskenpflicht und es gilt weiterhin: Pro Patient und Tag ist nur der Besuch von einer Person für eine Stunde gestattet. Die Besuchszeiten für das Klinikum Freudenstadt und der Klinik für Geriatrische Rehabilitation Horb stehen auf der Internetseite www.klf-web.de.

32 Personen aus Isolierung entlassen

Derweil meldet das Landratsamt Freudenstadt für Freitag 43 Neuinfektionen. Die betroffenen Personen wohnen in Alpirsbach (plus zwei), Dornstetten (plus fünf), Eutingen (plus zwei), Freudenstadt (plus sechs), Grömbach (plus eins), Horb (plus zwölf), Loßburg (plus eins), Pfalzgrafenweiler (plus zehn) und Waldachtal (plus vier).

Stand Freitag gab es 240 (plus neun) akut infizierte Personen im Landkreis, die sich in Isolierung befinden.

Die meisten Fälle wurden bislang aus Horb (410), Freudenstadt (337), Baiersbronn (283) und Pfalzgrafenweiler (149) gemeldet.

Seit Beginn der Pandemie wurden im Landkreis Freudenstadt insgesamt 1720 Personen positiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet. Die Zahl der aus der Isolierung Entlassenen beträgt 1436 (plus 32). Die Gesamtzahl der positiv getesteten Verstorbenen bleibt gleich bei 44. Die Sieben-Tages-Inzidenz beträgt laut Landesgesundheitsamts vom Freitag, 4. Dezember, Stand 16 Uhr, 142,1.

Derweil sucht der Landkreis Freudenstadt Freiwillige zur Versorgung pflegebedürftiger Menschen in Pflegeeinrichtungen. Obwohl die Lage in den Pflegeheimen im Kreis im Vergleich zum Frühjahr vergleichsweise entspannt sei, habe es sich die Heimaufsichtsbehörde im Landratsamt wieder zur Aufgabe gemacht, die von Covid-19-Fällen betroffenen Pflegeeinrichtungen zu unterstützen und beim Ausfall von Pflegepersonal Ersatzkräfte zu vermitteln.

Das Landratsamt ruft daher qualifizierte Personen auf, sich bei der Heimaufsicht zu melden. Gesucht werden sowohl examinierte Kräfte der Kranken- und Altenpflege, wie auch Pflegehelfer oder Pflegeassistenten beziehungsweise medizinische Fachangestellte. Melden darf sich aber auch, wer keine Ausbildung oder Erfahrung in der Pflege hat und sich einfach mit seinen Fähigkeiten in einer Einrichtung einbringen möchte. Freiwillge können sich bei der Heimaufsicht unter den Telefonnummern 07441/920 50 73 oder -50 74 oder per E-Mail an heimaufsicht@kreis-fds.de melden.

Indessen fordert der hiesige FDP-Landtagsabgeordnete Timm Kern, dass auch Grundschullehrer mit Schutzmasken ausgestattet werden, da diese die Planungen des Kultusministeriums bislang offenbar nicht vorsähen. In einem Brief fragt er Kultusministerin Susanne Eisenmann, ob Grundschulehrer Lehrkräfte zweiter Klasse wären, da Lehrer an weiterführenden Schulen doch mit Masken ausgestattet werden sollen. Er zitiert dabei eine Pressemitteilung des Grundschul­verbands. Die Schutzpflicht erstrecke sich auf alle Lehrer, so Kern.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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