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Kaltenbronn Gefährliche Situation für Hirsch "Friedel"

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Gefährliche Situation: Hirsch "Friedel" mit einem Rodelschlitten-Strick im Geweih. Foto: Bechtle

Kaltenbronn - "Das gibt’s doch nicht", schimpfte am Dienstagmittag Michael Wieland, als er zu seinem Rotwildgehege durch den rund 60 Zentimeter tiefen Schnee stapfte und seinen Hirsch "Friedel" erblickte.

Friedel war "dekoriert und geschmückt", was ihn in Lebensgefahr bringen könnte: Die Kordel eines Rodelschlittens war um das Geweih des fünfjährigen, unechten 16-Enders gewickelt. Ein Teil hing noch herunter und schleifte im Schnee nach.

Dass das helle Seil von einem Schlitten stammte, war klar zu erkennen. Dass dieses Seil jemand, nachdem es am Schlitten abgerissen war, dann ins Rotwildgehege aus Dummheit oder ganz bewusst in wenig freundlicher Absicht dem Platzhirsch Friedel ins Geweih geworfen hatte, lässt sich natürlich nicht mehr feststellen.

Große Mühe

Wieland, der seit Jahren sein Rotwildgehege mit dem Alt-Hirsch sowie Junghirschen und Hirschkühen täglich aufsucht, macht es große Mühe, zumindest die nachschleifende Kordel abzuschneiden. Lieber wäre es ihm, wenn er das im Geweih verschlungene Seil ganz entfernen könnte, was besonders schwierig sein dürfte, da "Friedel" keineswegs zahm ist und keineswegs seinen Herrn an sich herankommen lässt.

Wielands Hinweis an alle Rodelschlittenfahrer, die neben dem Rotwildgehege ihrem Wintervergnügen frönen, lautet: "Abgerissene Schnüre oder Kordeln dürfen auf keinen Fall ins Wildgehege geworfen werden, da dies für die Tiere lebensgefährlich werden kann."

Ihre Redaktion vor Ort

Bernd Mutschler

Fax: 07051 20077

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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