Der Bauhof hat auch in diesem Winter alle Hände voll zu tun. Foto: Stadt Schiltach

Frost, Reifglätte und erster Schnee stehen bevor – der städtische Bauhof ist bestens gerüstet.

Unaufhaltsam wird sie auch in diesem Jahr kommen, die kalte Jahreszeit mit Frost, Reifglätte und an manchen Tagen der nächsten Woche laut Wetterdienst auch wieder mit Schneefall.

 

Um das Risiko für städtischen Straßen und Flächen zu minimieren, hat sich der städtische Bauhof um Bauhofleiter Eugen König, laut Mitteilung, gut vorbereitet, personell wie auch materiell. Die Räum- und Streufahrzeuge sind gewartet und gerüstet. Das Streugutsilo, das in diesem Jahr saniert wurde, ist gut gefüllt.

Bei winterlichen Vorhersagen beginnen die Verantwortlichen ab 4 Uhr mit Kontrollfahrten, um bei Bedarf den Winterdienst auszulösen. Geräumt wird nach einem festgelegten Plan: Zuerst verkehrswichtige Straßen – besonders für Stadtverkehr, Schüler- und Kindergartenfahrten – danach Wohn- und Nebenstraßen. Oft ist der Winterdienst im Außenbereich bereits aktiv, obwohl es im Tal noch schneefrei wirkt, insbesondere in den Höhenlagen des Lehengerichts mit über 700 Metern.

Stadt hat große und kleine Räumfahrzeuge

Für die Einsätze stehen große Räumfahrzeuge mit Schild und Streubehälter, kleinere Fahrzeuge für enge Altstadt- und Wohnstraßen, Geräte für Geh- und Radwege sowie eine Schneefräse zur Verfügung. Zwei handgeführte Trupps kümmern sich um Treppen und „Stäpfele“ im gesamten Stadtgebiet.

Zusätzlich kann ein LKW eingesetzt werden, um den Betrieb bei Volleinsatz zu entlasten. Dank moderner Technik lässt sich genau nachvollziehen, wann und wo die Fahrzeuge unterwegs waren und ob geräumt oder gestreut wurde.

An schneereichen Tagen sind die Mitarbeiter stark gefordert: frühe Einsätze, offene Endzeiten, bis zu 300 Kilometer Fahrstrecke und über 3000 Kilogramm Streumaterial pro Tag. Homeoffice ist hier unmöglich; die Räum- und Streukräfte arbeiten in Rufbereitschaft außerhalb der regulären Arbeitszeiten – nachts, an Wochenenden und Feiertagen.

Erster Winterdiensteinsatz erfolgt bereits

Wie Bauhofleiter Eugen König mitteilt, war der Winterdienst am Donnerstagmorgen erstmals im Einsatz. Während im Städtle lediglich ein paar Schneeflocken fielen, lagen auf den Höhen bereits geschlossene Schneefelder.

Ab 4 Uhr wurden die Straßen in den Bereichen Heuwiese, Stammelbach, Kienbronn und Hinterholz befahren. Dabei wurden rund 500 Kilogramm Streumaterial ausgebracht.