Freuen sich über eine weitere Ausgabe des Naturparkmarkts und des Käpselefests: Bürgermeister Markus Huber (von links), Friederike Stetter und Mirjam Kirschbaum von Naturpark Schwarzwald sowie Christina Braun (Vorstand IHG) und Organisatorin Lysann Masic-Reppe von der Stadt Dornhan. Foto: Stöhr

Nach zwei Jahren Pause lockte das "Käpselefescht" in Dornhan die Besucher mit besonderen Aktionen. Beim Naturparkmarkt mit verkaufsoffenem Sonntag und dem Garagenflohmarkt wurden regionale und nachhaltige Produkte zum Verkauf angeboten.

Dornhan - Zu Beginn gab es noch ein paar sorgenvolle Blicke gen Himmel. Doch bereits um die Mittagszeit zeigte sich die Sonne – zur Freude der Verantwortlichen von Stadt, IHG Dornhan, Naturpark sowie der Initiative "Dornhan Nachhaltig". Vertreter dieser vier Partien informierten die Presse am Stand des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord über die Hintergründe und die Wiederaufnahme der Veranstaltung nach zwei Jahren Corona-Zwangspause.

Der Naturparkmarkt finde normalerweise jährlich im Wechsel zwischen Dornhan und dem Kaltenhof statt, erklärte Bürgermeister Markus Huber. In Dornhan finden zusätzlich noch die lokalen Unternehmen eine Plattform. Letztere bietet das von der Interessengemeinschaft Handel und Gewerbe (IHG) organisierte "Käpselefescht" – benannt nach dem Slogan der Interessengemeinschaft "Käpsele kaufet em Städtle".

Initiative "Dornhan Nachhaltig" organisiert Second-Hand-Basar

Neben den lokalen Unternehmen aus dem Stadtgebiet samt Ortsteilen lockten zudem Essensstände und eine Hüpfburg für Kinder. Neben einem kleinen Flohmarkt fand erstmalig ein großer Garagenflohmarkt, oder besser "Second-Hand-Basar", statt. Dieser wurde von der Initiative "Dornhan Nachhaltig" organisiert und fand großen Anklang.

An den mehr als 30 Stationen in der Kernstadt gab es eine riesige Auswahl an Gebrauchtem. Das Angebot reichte von Spielsachen, Büchern und DVDs bis hin zu Skiern, Snowboards und Kleidung.

Nachholbedarf nach dem Corona-Stau

Die Einzelhandelsgeschäfte hatten zudem geöffnet und warben mit Rabatten im zum Teil höheren zweistelligen Bereich. Beim Naturparkmarkt gab es regionale Produkte wie Honig, Mehl, Obst und Gemüse bis hin zu Exotischem wie Alpakawollpellets.

Die Produkte am Stand des Naturparks seien immer mit laufenden Projekten verknüpft, informierte Friederike Stetter vom Naturpark-Team. Dazu gehörten etwa die Projekte "Blühender Naturpark" (Honig) oder "Wilde Sau" (Wildschweinfleisch). Mit insgesamt 24 Märkten im gesamten Naturparkgebiet habe man in diesem Jahr so viele wie noch nie, erklärte Stetter. Offenbar gebe es einen gewissen "Nachholbedarf nach dem Corona-Stau".

Musikverein Marschalkenzimmern tritt auf mobiler Bühne auf

Auch Stephan Kaufmann und Christina Braun vom Vorstand der IHG zeigten sich sehr zufrieden und erleichtert über die Resonanz der Beschicker und das zum Glück trockene Wetter. "Wir hatten noch nie schlechtes Wetter beim Käpselefest", freute sich Kaufmann.

Auch gastronomisch sei alles dabei. So nutzten einige Besucher die Gelegenheit, den Herd daheim kalt zu lassen und sich vor Ort mit Speisen zu versorgen.

Für die musikalische Unterhaltung auf einer von der Firma Mado organisierten mobilen Bühne sorgte der Musikverein Marschalkenzimmern.

Auch der Nabu war erstmalig mit einer Ortsgruppe im Bereich Dornhan vertreten, ebenso war Julia Dölker mit ihrer Physiotherapiepraxis spontan mit einem eigenen Stand dabei.