Bernd Kohlhepp zeigt dem Publikum im Museum die lustige Seite der Wut auf. Foto: Auto- und Uhrenmuseum Erfinderzeiten

Das Auto- und Uhrenmuseum Erfinderzeiten lädt zum Programm „Hämmerle eskaliert“ von Bernd Kohlhepp am Samstag, 27. Juni, um 20 Uhr ein.

Beim neuen Programm „Hämmerle eskaliert“ sieht der Mann in grün rot. „Über sowas könnt mich sowas von empören, wenn ich mich nicht scho sowieso so aufregen tät’.“, heißt es dazu einleitend in einer Pressemitteilung. Es gibt so viel Dinge, über die sich der Mann aus Bempflingen aufregen kann. So viele, dass man dabei leicht den Überblick verliert. Brötchenpreise, Verschwendungssucht, Amts- und Gsälzschimmel sowie Nachbarschaftsstreit. Dabei lässt er sich die Themen auch gerne von seinem Publikum diktieren. Selten war sich Ärgern so lustig, wie bei „Hämmerle eskaliert“, heißt es in einer Mitteilung. Dies gelte vor allem wenn er es für das Publikum tue.

 

Und was meint er zu den Aktivitäten der Letzten Generation? „Wegen dem Kunstwerk isch es mir egal: Aber So goht mer nicht mit dem Essen um.“

„Bernd Kohlhepp ist ein Multi-Talent. Er spielt, singt und tanzt. Er schwadroniert mit dem Publikum, moderiert, marodiert und balanciert dabei mit dem Publikum und greift sich im Stehen seine vielfältigen Themen aus der Luft.“, heißt es in einer der Kritiken zu seiner Arbeit.

Weitere Kritiken

Die Backnanger Zeitung schreibt im November 2022: „Hämmerle kann Küchengeräte zum Sprechen bringen und das Für und Wider einer Smartwatch erörtern, er kann Philosophie („Da isch ebbes, des Fraga stellt in mir“) und selbstredend Dialektik, denn er weiß das Geheimnis der Streifen eines Zebras zu lüften, er beherrscht einen hervorragenden Scat-Gesang, er kann Sternzeichen erfinden („Leberwurst, Aszendent: beleidigt“) und in die Seele der Pinguine blicken, er kann – unerreicht auch hier – eine Frau mit einem Kühlschrank vergleichen und dabei sehr lange im Bilde bleiben, auch kann er spontan für und über Hannelore und Dieter aus dem Publikum singen, und zwar im Stile französischer Chansons. Man kann sich schieflachen und zugleich das Improvisationstalent sowie die musikalische Professionalität des Künstlers bewundern. Und die Böblinger/Sindelfinger Zeit meint: „Wenn es den Hämmerle nicht gäbe, dann müsste man ihn erfinden“.

Tickets sind im Vorverkauf über https://tickets.vibus.de oder an der Abendkasse erhältlich. Auskünfte gibt es unter Telefon 07422/29-300 und im Auto- und Uhrenmuseum Schramberg.