Ginge es nach dem Willen der Schüler, wäre die CDU stärkste Kraft: Die Fachschaft Politik des Gymnasiums hat eine fast echte Wahl organisiert. Stimmen vergaben die Jugendlichen auch an die Linke und die AfD. Foto: Carsten Mühling

Ginge es nach dem Willen der Schüler, wäre die CDU stärkste Kraft: Die Fachschaft Politik des Gymnasiums hat eine fast echte Wahl organisiert. Stimmen vergaben die Jugendlichen auch an die Linke und die AfD.

Im Vorfeld der anstehenden Kommunal- und Europawahlen hatten die Oberstufenschüler des Gymnasiums Balingen bereits die Möglichkeit, ihren politischen Willen in Form einer Stimmenabgabe kundzutun. Die Fachschaft Politik organisierte hierzu mithilfe eines externen Partners Wahlzettel, Urnen und Informationsplakate.

Wie bei einer regulären Wahl mussten sich die Schüler zunächst in einem Wahlregister anmelden, erhielten ihre Wahlzettel und betraten dann die improvisierten Wahlkabinen. Im Sinne ihrer demokratischen Grundüberzeugung hofft die Schule, dass mit dieser Aktion die Motivation zur aktiven Wahlbeteiligung unter den Jugendlichen gesteigert werden konnte.

Den Löwenanteil streicht die CDU ein

Am Tag nach der Europawahl wurden die Wahlergebnisse der Juniorwahl veröffentlicht. Nun kann das Wahlverhalten mit den Ergebnissen im Zollern-Alb-Kreis verglichen und reflektiert werden.

Insgesamt haben die Schüler 155 Stimmen vergeben. Den Löwenanteil mit 41 Stimmen strich die CDU ein. Das sind 26 Prozent Anteil. Die Grünen kommen bei de jungen Leuten mit 29 Stimmen auf 19 Prozent. 21 Stimmen gingen an die SPD, also 14 Prozent. Die FDP heimste von den Schülern 19 Stimmen ein, das macht 12 Prozent.

AfD und Freie Wähler sind stimmengleich

Stimmgleich schnitten bei der Juniorwahl die AfD und die Freien Wähler ab: Die Parteien bekamen jeweils vier Stimmen und damit drei Prozent am Gesamtanteil.

Mit 13 Stimmen ging Die Partei aus der Schülerwahl, das sind 8 Prozent. 9 Stimmen wurden an Die Linke vergeben, die damit in diesem Votum auf 6 Prozent kam.