Kämmerin Esther Ueding scheidet aus dem Dienst bei der Gemeinde aus. Foto: Beiter Foto: Schwarzwälder Bote

Personalie: Befristetes Arbeitsverhältnis

Jungingen (bei). Erwarteter Abschied mit Überraschungsmoment – weil ein Chef am Ende halt doch "tue, was er will", wie Jungingens Bürgermeister Oliver Simmendinger seinen Kurzauftritt bei der Verabschiedung von Esther Ueding begründete.

Denn die Kämmerin, so war von ihm zu erfahren, hätte wohl eher den leisen Abschied bevorzugt. Was ihr aber letztlich nicht vergönnt war, weil der Schultes ihr am Ende der Gemeinderatssitzung einen Blumenstrauß überreichte und sie mit einem Zitat von Theodor Fontane bedachte: "Abschiedsworte müssen kurz sein wie Liebeserklärungen".

Dass Ueding die Gemeinde Jungingen nach 30 Monaten wieder verlasse, hänge mit dem befristeten Arbeitsverhältnis zusammen, das sie 2018 nach Jungingen geführt habe, wie Simmendinger sagte. Als "fachfremd" in der Verwaltung habe sie die Herausforderung Kämmerei mit viel Engagement angenommen.

Zwei Gemeindehaushalte hätten sie beide miteinander ausgearbeitet, stellte der Schultes fest. Beim zweiten, in Verbindung mit der Eröffnungsbilanz im Zuge der Doppik-Umstellung, "sind Sie zu Höchstform aufgelaufen", lobte er seine zum 30. April ausscheidende Mitarbeiterin.

Die mit dem Ausscheiden frei werdende Stelle als Leiterin der Kämmerei übernimmt sofort im Anschluss nun wieder Verena Eisenhardt, deren Elternvertretung Esther Ueding übernommen hatte.

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