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Jungingen Kommt bald ein Seniorenzentrum?

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Die Mitgliederversammlung des gemeinnützigen Vereins Seniorenbetreuung Jungingen wurde gemäß den Corona-Vorschriften abgehalten. In der Mitte SBJ-Vorsitzender Jürgen Weber. Foto: Privat Foto: Schwarzwälder Bote

Bei der Mitgliederversammlung der Seniorenbetreuung Jungingen (SBJ) wurde die Frage aufgeworfen, wann ein Seniorenzentrum Wirklichkeit wird. Entscheiden muss darüber der Gemeinderat.

Jungingen. Im Haushaltsplan 2020 der Gemeinde sind bezüglich des Seniorenzentrums 400 000 Euro für eventuellen Grunderwerb und zudem 60 000 Euro für eine Bedarfsanalyse betreffend Jungingen und das gesamte Killertal verankert.

Geschäftsführer Jürgen Weber schlug vor, dafür eine Projektgruppe zu installieren und dadurch die erforderliche Arbeitsebene zu schaffen.

Die Grundriss-Skizze zum unbebauten Areal unterhalb der Kirche hatte Weber bereits bei der Vorstellung seines Rohkonzeptes für das Seniorenzentrum 2019 vorgestellt. Die Beschlussfassung des Gemeinderates steht noch aus. Mehrere Wortmeldungen verdeutlichten den Wunsch und die Erwartung, dass das Projekt möglichst bald in Angriff genommen wird.

Daraufhin warb Bürgermeister Oliver Simmendinger um Geduld, da er Alternativen prüfen will, bevor der Gemeinderat eine Standortentscheidung trifft. Seiner Einschätzung nach wird das noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Er kündigte aber an, dass über Webers Vorschlag zeitnah entschieden werde.

Weber gab Einnahmen in Höhe von 23 438 Euro bekannt, davon sind 18 000 Euro aus einer Übertragung eines gemeindlichen Sondervermögens. Auf der Ausgabenseite stehen 4000 Euro. In diesem Jahr rechnet er mit mehr Einnahmen (5600 Euro) als Ausgaben (4100 Euro).

Der SBJ-Verein fungiert in erster Linie als Trägerorganisation für den örtlichen Helferkreis. Im Mai 2019 erfolgte die staatliche Anerkennung der SBJ-Unterstützungsangebote. Seither erbringen die Helferinnen und Helfer im Rahmen ihres jeweils freiwilligen bürgerschaftlichen Engagements sowohl Hilfsdienste im häuslichen Bereich als auch Besuchs- und allgemeine Betreuungsdienste sowie vor allem Fahr- und Begleitdienste.

Helferkreis besteht derzeit aus elf Personen, davon sind neun aktiv

Weitere Bausteine könnten eine Tagespflegeeinrichtung sowie die Schaffung von Räumlichkeiten für barrierefreies Service-Wohnen sein, zudem eine SBJ-Geschäftsstelle mit flexibel nutzbaren Räumen. So würde vielleicht ein attraktives Seniorenzentrum in Jungingen entstehen.

Anita Kohler berichtete, dass sie im März 2019 vom SBJ-Gesamtvorstand zur Koordinatorin des Helferkreises bestellt wurde. Man sei mit einem 13-köpfigen Team gestartet. Derzeit besteht der Helferkreis aus elf Personen, von denen neun aktiv sind.

Zum Informations- und Erfahrungsaustausch fanden bis einschließlich Februar regelmäßig Helferkreis-Treffen statt. In der ersten Corona-Phase habe es nur noch wenige Anfragen in Bezug auf die Angebote zur Unterstützung im Alltag gegeben. Inzwischen seien die Helfer wieder deutlich mehr gefordert. Nach wie vor werden Fahr- und Begleitdienste am meisten nachgefragt.

Seit der staatlichen Anerkennung wurden 359 Stunden für Einsätze und die Koordinierung sowie dazu gehörende Büroarbeiten bis einschließlich Juli geleistet. Noch nicht abgerechnet sind rund 20 Stunden im August. Von 63 Gründungsmitgliedern wurde der gemeinnützige Verein Mitte Dezember 2018 aus der Taufe gehoben. Derzeit hat der gemeinnützige Verein 180 Mitglieder.

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