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Jungingen Jürgen Kleinmann will Bürgermeister werden

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Jürgen Kleinmann steht für den Posten des Schultes zur Wahl. Foto: Stopper

Jungingen - Die Junginger Bürgermeisterwahl am 15. Dezember wird spannend. Mit Jürgen Kleinmann, von Beruf Polizist, im Ort wohnhaft und aufgewachsen und seit 2014 Gemeinderat – kandidiert ein zweiter ernsthafter Bewerber für dieses Amt.

Sein bisher einziger Konkurrent ist Michael Stehle, der auch nach einer eventuellen Wahl seinen Wohnort in bei Haigerloch beibehalten will und als gelernter Diplom-Verwaltungswirt (FH) als Fachbereichsleiter in der Datenzentrale Baden-Württemberg arbeitet. Nun hat sich mit Jürgen Kleinmann ein Lokalmatador als Konkurrent gemeldet.

Viele Junginger dürften ihn gut kennen. Er ist 47 Jahre alt, verheiratet mit Angelika Kleinmann, Vater von zwei zweieinhalbjährigen Zwillingen, und er arbeitet mit der Ausbildung als Diplom-Verwaltungswirt als Polizeihauptkommissar beim Polizeirevier Tübingen, wo er als Dienstgruppenleiter für etwa 15 bis 20 Mitarbeiter zuständig ist. Außerdem ist er nebenberuflich bei der KbF Mössingen Dozent im Bereich Fahrdienst.

Aufgewachsen ist er in Jungingen, wo er in vielen Vereinen aktiv war, unter anderem als Mitgründer und früheres Vorstandsmitglied des Jugendzentrums. Als Fußballer spielt er noch aktiv in der AH-Mannschaft. Viel Liebe steckt er in seinen kleinen Weinberg neben seinem Wohnhaus in Jungingen, und seit 2014 in sein Amt als Junginger Gemeinderat. Er beschreibt sich selbst als "mit Leib und Seele ein Junginger". Die Ortskenntnis und die schon biografisch bedingte Bürgernähe sieht er als besondere Qualifikation für das Amt eines Bürgermeisters.

Sich für das Amt zu bewerben, "hat mich sofort interessiert, als ich hörte, dass Harry Frick nicht mehr antritt", erklärt er. Allerdings "bin ich auch gerne Polizist", sagt er, weshalb er zwei Wochen Bedenkzeit brauchte. Und auch mit der Familie habe er die Kandidatur besprechen wollen.

Eine Kulturreihe mit den Vereinen soll es wieder geben

Als ein wichtiges Ziel im Fall seiner Wahl sieht er unter dem Stichwort "familienfreundliche Gemeinde und demografischer Wandel" die bereits angestoßene Realisierung der Seniorenbetreuung in Kooperation mit dem Sozialwerk, das Schließen von Baulücken im Ort, unter anderem auch durch Förderprogramme, die Planung und Erschließung des Wohnbaugebietes "nördliche Weilbachstraße" sowie die Sicherung einer guten Betreuung von Kindern und Jugendlichen im Ort.

Die Gemeinde sollte seiner Ansicht nach Gebäude und Grundstücke im Ort kaufen, um die Innenentwicklung selbst steuern zu können, das Gewerbegebiet erweitern und für Bürgerbeteiligung gute Möglichkeiten schaffen. Zudem betont er, dass er Vereine und das Wir-Gefühl im Ort stärken will und sich ein Wiederaufleben einer Kulturreihe im Ort in Kooperation mit Vereinen zum Ziel gesetzt hat. Dass er dabei auch die Gemeindefinanzen im Auge behalten will, vergisst er nicht hinzuzufügen.

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Klaus Stopper

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