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Jungingen Die Neuwahlen sind reine Formsache

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Das Vorstandsteam des SV Jungingen beziehungsweise FC Killertal 04 sowie zwei Ehrenmitglieder (von links): Bürgermeister Oliver Simmendinger, Klaus Pröpster, Karla Wolf, Andreas Denkinger, Jürgen Berger, Michael Fischer, Philip Diez, Christopher Potschien, David Gucwa, Volker Dietrich, Günter Kuster, Sven Poschmann und Jens Killmayer. Foto: Renner Foto: Schwarzwälder Bote

Bei der gemeinsamen Jahreshauptversammlung des SV Jungingen und dem Fusionsverein FC Killertal 04, zu dem der TSV Schlatt gehört, informierte Vorstand Andreas Denkinger über die bald bevorstehende Sanierung des Trainingsplatzes.

Jungingen. Nach drei Berichten wurden Klaus Pröpster, Alexander Pick, Friedrich Bosch, Karla Wolf und Ursula Pfeilmeyer zu Ehrenmitgliedern ernannt. Während die Männer alles frühere Fußballer sind, ist Wolf weiterhin Leiterin der Damengymnastik.

Bei den Wahlen wurden alle bisherigen Amtsinhaber wieder gewählt. Andreas Denkinger bleibt Vorsitzender des SV Jungingen, sein Stellvertreter ist Jürgen Berger. Als Schriftführer fungiert Sven Poschmann, während als Kassierer Michael Fischer weiterhin für die Finanzen zuständig ist, die von Dietmar Sattler und Jürgen Kleinmann geprüft werden. Das Beisitzer-Team besteht aus Volker Dietrich, Christopher Potschien, Achim Bumiller, Günter Kuster, Michael Sinklair, Sascha Schmitt und Alexander Haiss.

Denkinger blickte bereits voraus und betonte, dass die Mitglieder in einem Jahr nicht erschrecken sollten. Die beste Vatertagshockete und ein sehr guter Boso-Cup sowie weitere Veranstaltungen spülten im vergangenen Jahr viel Geld in die Kasse, das in diesem Jahr fehlt. "Das tut in der Seele weh, was uns an Geld rausgegangen ist, weil wir große Ziele mit der Sanierung des Sportplatzes haben", erklärte Denkinger. Aber man schaue positiv in die Zukunft und komme auch trotz ausbleibender Einnahmen über die Runden. Der einzige Vorteil sei in 2020 gewesen, dass es arbeitstechnisch ein "chilliges Jahr" war.

Erfreut ist der FC Killertal 04, dass man mit Oskar Diebold wieder einen Schiedsrichter seit der Saison 2019/20 stellen kann. Dadurch reduzierte sich die Verbandsstrafe von 800 auf 200 Euro.

In Kürze soll Garten Moser den Sportplatz beim Schützenhaus sanieren. In der Mitte gebe es viel zu wenig Boden, damit eine Drainage verlegt werden kann. Deshalb müsse Moser auf ein anderes System umstellen, dadurch wurde ein neues Angebot eingeholt, was natürlich zu Mehrausgaben führen wird. "Es wird sich zeigen, ob im Frühjahr der Rasen wieder als Trainingsplatz genutzt werden kann", lässt sich Denkinger überraschen, wie schnell der Rasen anwächst. Bürgermeister Oliver Simmendinger betonte, dass die Gemeinde eine ordentliche Summe vorgesehen habe, welche bei der Sitzung am Donnerstag zu genehmigen sei, was er als Formsache betrachte.

Abteilungsleiter Philip Diez blickte auf die Saison 2018/19 zurück, als man mit 33 Punkten Tabellenachter wurde, während man wieder die Fairnesstabelle anführte. Die abgebrochene Saison war schwierig, die Probleme hatten sich schon während der Sommervorbereitung angedeutet. 13 Spiele blieben die Kicker ohne Sieg, holten aber vor der Winterpause noch ein paar Punkte. Im März ging dann nichts mehr, aber Diez war überzeugt, dass man den Nichtabstieg geschafft hätte, auch wenn man dies sportlich nicht beweisen konnte. Aufgrund des verschärften Abstiegs gilt es in der aktuellen Saison rechtzeitig genügend Punkte einzufahren. Um das Hygienekonzept des Fußballverbandes bei den Heimspielen umzusetzen, bewältige man einen großen bürokratischen Aufwand. "Das hat sonst niemand", ist er überzeugt. "Was wir leisten, ist exorbitant."

Bei den Wahlen waren drei Stellvertreter zu bestimmen. Dies sind Berger (Vorsitzender), außerdem wurden Thomas Hoffmann (Jugendleiter) und Jens Killmayer (Abteilungsleiter) gewählt. Außerdem wurden die Beisitzer gewählt, hier stellte sich das gleiche Septett wie beim SV Jungingen zur Verfügung.

Berger lobte noch das Engagement der Jugend mit 18 Trainern und vier Betreuern. "Was wir leisten, ist enorm und nicht zufällig." Es habe ihn unheimlich viel Körner gekostet, den Trainings- und Spielbetrieb wieder zum Laufen zu bringen. "Das macht mich stolz", sagte er und meinte an die erste Mannschaft gerichtet: "Reißt Euch am Riemen."

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