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Jungingen Das Hallenbad bleibt in diesem Winter geschlossen

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Das Junginger Hallenbad mit Sauna bleibt zu. Foto: Renner Foto: Schwarzwälder Bote

Von Jürgen Renner

Jungingen. Das Hallenbad bleibt in diesem Winter zu. Das entschied der Junginger Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig, nachdem er sich zuvor ein Feedback bei der Grund- und Weiherschule sowie der Deutschen Lebensrettungs-gesellschaft (DLRG) eingeholt hatte.

Tobias Lillge, Schulleiter der Grundschule, gab laut Bürgermeister Oliver Simmendinger die Rückmeldung, dass in seinen Augen Schwimmunterricht nicht möglich sein wird. Man müsse zwischen Schwimmer und Nichtschwimmer unterscheiden und dürfe keine Klasse durchmischen. Weil der Fön nicht benutzt werden darf, befürchtet Lillge ein erhöhtes Erkältungsrisiko.

Das DLRG in Person des Vorsitzenden Frank Kugler teilte mit, dass das Training nur unter erhöhtem Zeit- und Personalaufwand durchzuführen sei. Da die Gruppe zu klein wären, lohnt sich der Aufwand nicht. Einzig die Weiherschule in Hechingen begrüßt eine Eröffnung, um eine Ausweichmöglichkeit zu haben.

Bäderleiterin Ursula Köbele veranschaulichte, dass in den Umkleiden unter normalen Umständen der Abstand von eineinhalb Metern nicht eingehalten werden kann und ein Einbahnstraßensystem nötig wäre. Jeweils acht Personen dürften sich im Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken sowie vier gleichzeitig in der Dusche aufhalten. Außerdem seien keine Spielenachmittage sowie keine- oder nur sehr eingeschränkt Wassergymnastik möglich.

Die Sauna könne überhaupt nicht geöffnet werden, da sie zu klein ist und auch ein Aufgussverbot besteht. Das Hallenbad selbst würde ohnehin erst aufgrund von Sanierungsmaßnahmen erst Anfang Dezember öffnen können.

Die Gemeinderäte waren sich schnell einig, dass unter solchen Umständen eine Öffnung keinen Sinn macht. Für Bernd Bumiller (Freie Wähler) wäre der Schwimmunterricht das einzige Argument, um zu öffnen. Er fand es jedoch richtig, dass das Freibad geöffnet wird. Zahlen zum Freibad versprach Simmendinger übrigens auf Nachfrage von Martin Weinschenk (Freie Wähler) in der nächsten Sitzung, da die Auswertungen schwieriger als angenommen seien. Eben jener Weinschenk meinte, dass eine Nicht-Öffnung des Hallenbades eine wunderbares Beispiel sei, wie die Gemeinde zielführend Geld sparen könne. Auch Alexander Pick (CDU) sprach sich dafür aus, es geschlossen zu halten, wollte aber das Frei- mit dem Hallenbad nicht vergleichen, da dies zwei grundverschiedene Einrichtungen für ihn sind.

Frank Speidel (CDU) will das Hallenbad "ganz klar schließen". Es sei jedoch schade, dass man nun nicht die Duschens sanieren könne. Patrizia Gucwa (CDU) wollte von Simmendinger wissen, wie viel Geld man sparen würde. "Auf jeden Fall etwas", antworte Simmendinger, der jedoch darauf hinwies, dass das Bäderpersonal dann in Kurzarbeit geschickt werde, die Gemeinde den Differenzbetrag jedoch aufstocken würde.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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