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Jungingen Bürgermeister-Kandidaten stellen sich vor

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Die Junginger Turnhalle ist voll besetzt: Rund 250 Bürger sind zur offiziellen Bürgermeister-Kandidatenvorstellung der Gemeinde gekommen. Foto: Dick

Jungingen - Proppevoll mit Zuhörern war die Junginger Turn- und Festhalle am Montagabend. Grund: Die Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 15. Dezember haben sich offiziell vorgestellt. Und das lief nach strikten Regeln ab.

Bürgermeisterstellvertreter Bernd Bumiller richtete zunächst Grüße vom scheidenden Schultes Harry Frick aus, der aufgrund von "Rücken", wie Bumiller witzelte, nicht habe kommen können. "Oder sind das vielleicht schon die ersten Symptome vom kalten Amtsentzug?", scherzte Bumiller weiter, und kam dann aber schnell zur Sache. 15 Minuten Redezeit habe jeder Kandidat, Fragen aus dem Publikum seien nicht erlaubt. Die anderen beiden Kandidaten hatten in der Zeit den Saal zu verlassen.

Als Erster durfte Michael Stehle sprechen. Die Reihenfolge auf der Bühne richtete sich nach der Reihenfolge, in der die Bewerbungen um das Amt eingegangen waren.

Rundumschlag durch alle wichtigen Themen

Michael Stehle, der Mann aus Weildorf bei Haigerloch, begann mit den Worten "ich stehen bereit". Was folgte war ein Rundumschlag durch alle für Jungingen wichtigen Themen: die medizinische Nahversorgung, die erhalten werden müsse, das tolle Kindergartenangebot und das der Grundschule, die Herausforderung der Digitalisierung, das Schwimmbad - was er in Weildorf schmerzlich vermisse - Baugebiet, Altwerden in Jungingen, Vereine, Handwerk und Industrie, denen er Hochachtung und Respekt entgegenbringe: "Danke, dass Sie diesen Wohlstand in Jungingen ermöglichen. Und er versprach: "Ich werde Dienstleister sein und Service bieten".

Jürgen Kleinmann, den Jungingern unter anderem auch aus seiner Zeit im Gemeinderat bekannt, begann mit "ich möchte das Dorf Jungingen mit Infrastruktur erhalten und weiterentwickeln." Wichtig für das Amt des Bürgermeisters seien zum Beispiel ein kooperativer Führungsstil, gute Kommunikation, Transparenz und eine lösungsorientierte Denke: "Geht nicht, gibt’s nicht", sagte Keinmann. Jungingen habe so viel zu bieten. Was dem Ort fehle, seien Einwohner. Das müsse geändert werden. "Wir müssen in die Zukunft investieren, Projekte für die kommende Jahrzehnte angehen." Auch er sprach in dem Zusammenhang Jungingens "wichtige Themen" an. Zudem wünsche er sich die Reaktivierung des Dorfbrunnenfestes, gar eine Dorfweihnacht in der Ortsmitte.

Wahl am 15. Dezember

Zu guter Letzt durfte Oliver Simmendinger ans Rednerpult. Auch er ist den Jungingern aus dem Vereinsleben bekannt. Simmendinger sieht einen Bürgermeister und die Einwohner in einer Art Partnerschaft, die von Respekt, Vertrauen, dem Recht zu sagen, was man denkt und dem Verzeihen geprägt sein sollte.

Er wolle sich bei der Vorstellung nicht verkaufen: "Ich will mich nicht verstellen, ich will Bürgermeister von Jungingen werden", sagte er. Er erzählte von sich, berührte dabei die wichtigen Junginger Themen. Für das Amt des Bürgermeisters sei große Verantwortung nötig. "Seit über zwei Jahrzehnte arbeite ich in der freien Wirtschaft, ich kann Druck aushalten und mich gut motivieren", war zu hören. Er wolle jederzeit das Beste für die Bürger herausholen, nur so könne Harmonie gelingen. Und sein Bedürfnis nach Harmonie sei groß. Auch, wenn es mal gelte, unbeliebte Entscheidungen zu treffen.

Die Bürgermeisterwahl in Jungingen findet am Sonntag, 15. Dezember statt. Das Wahllokal im Junginger Rathaus ist an dem Tag von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

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